Das „Endspiel“ von Eintracht Werne gegen VfL Mark findet statt - „Stand jetzt“

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Erst ein Pflichtspiel absolvierte Eintracht Werne nach vielen Absagen seit der Winterpause. Gegen den VfL Mark soll nun eine Partie nachgeholt werden. Ein Endspiel, weiß Kapitän Enes Akyüz.

Werne

, 25.02.2020, 17:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Skepsis ist beim Fußball-A-Ligisten Eintracht Werne aktuell immer wieder zu spüren. Viele Spiele wurden in den vergangenen Wochen abgesagt, die eigene Trainingsanlage ist durch das Wetter immer öfter unbespielbar geworden. Für die Eintracht blieb statt Training auf dem Platz oft nur die Soccerhalle und statt Spielen am Sonntag meist nur der Nachholtermin.

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Kein Wunder also, dass Kapitän Enes Akyüz bei der Frage nach der Partie gegen VfL Mark (Mittwoch, 19 Uhr, Sportanlage im Dahl) keine sichere Antwort geben kann. „Wir werden spielen - also, Stand jetzt“, ist das einzige, was der Evenkämper am Dienstagnachmittag sagen kann und will.

Dass die unsichere Lage aktuell sich auch auf die Stimmung auswirkt, weiß der Kapitän genau: „Natürlich würden wir gerne alle Partien einfach machen und nicht immer wieder absagen. Da ist man schon genervt, auch wenn am Ende niemand etwas dafür kann.“

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Die Partie am Mittwochabend gegen VfL Mark ist ohnehin schon ein Nachholtermin. Eigentlich sollte die Partie bereits zu Beginn des Monats stattfinden, weil der Platz aber durch schweres Gerät unbespielbar gemacht wurde, sagten die Evenkämper die Partie ab.

Nun kommt es also zu Versuch zwei. Und die Eintracht will kämpfen. „Das ist für uns wirklich das allerletzte Endspiel“, sagt Akyüz. Eigentlich hätten wir schon gegen den TSC Hamm gewinnen müssen (das Spiel endete 0:0, Anm. d. Red.), aber wenn wir hier jetzt auch noch verlieren, haben wir überhaupt keine Chance mehr.“ Schließlich gebe es wenige Mannschaften, die gegen den Spitzenreiter SVE Heessen punkten könnten.

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Gegen Mark erwartet der Kapitän eine ganz andere Partie als gegen den TSC. „Gegen Hamm hat man gesehen, dass das Spiel in erster Linie kämpferisch war. Viel Fußball wurde da nicht gespielt“, so Akyüz. „Gegen Mark wird es jetzt mehr auf das Fußballerische ankommen.“

Enes Akyüz kann seiner Mannschaft möglicherweise nicht helfen

Ob Enes Akyüz selbst seiner Mannschaft dabei helfen kann, steht noch nicht fest. Zwar hat der Kapitän seine Prellung des Mittelfußes, die er sich im Testspiel gegen Oberaden zugezogen hatte, soweit überwunden, dass er mit einem Tape spielen könnte. Dafür bremst ihn nun aber möglicherweise eine Verletzung aus der Partie gegen den TSC.

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„Das Spiel hat für mich im Krankenhaus geendet“, erklärt Akyüz. Bereits während der Partie war er mit dem Kopf mit einem Gegenspieler zusammengestoßen und danach schmerzverzerrt liegen geblieben. „Da war mir schon schwarz vor Augen“, so der Kapitän. „Aber nach dem Spiel wurde es noch schlimmer.“

Die Ärzte stellten eine Prellung des Jochbeins und eine Gehirnerschütterung fest. Ob er damit spielen wird, entschiedet der Kapitän spontan, denn: „Ich will nur gesund auflaufen, denn nur dann kann ich der Mannschaft weiterhelfen.“

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