Eric Sabe feiert beim SV Herbern sein Comeback beim Unentschieden gegen Kinderhaus

Fußball Landesliga

Mit einem 1:1 und einem Punkt im Gepäck fuhr der SV Herbern nach dem Auswärtsspiel wieder zurück – und das, obwohl es im Hinspiel noch eine 0:6-Schlappe für das Team von Holger Möllers gab.

Herbern

, 17.03.2019, 21:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eric Sabe feiert beim SV Herbern sein Comeback beim Unentschieden gegen Kinderhaus

Herberns Kapitän Philipp Dubicki (r.) glich durch sein Strafstoßtor gegen Kinderhaus zum 1:1 aus. © Sascha Keirat (A)

Landesliga 4
Kinderhaus – SV Herbern 1:1 (1:1)

Das Spiel startete unter sehr guten Vorzeichen für die Herberner: Eric Sabe stand nach seinem Kreuzbandriss endlich wieder auf dem Platz. Vor der Saison war Sabe aus Gievenbeck an die Werner Straße gewechselt, riss sich aber noch vor Saisonstart das Kreuzband. „Wann sollte ich ihn wieder einsetzen, wenn nicht gegen so ein starkes Team wie Kinderhaus?“, erklärte SVH-Trainer Möllers die Entscheidung, Sabe in die Startaufstellung zu stecken.

Doch nach der Anfangsphase gleich der erste Rückschlag für die eigentlich positiv eingestellten Herberner: In der 17. Minute habe einer von Möllers Jungs einen Kinderhaus-Spieler im Strafraum von den Beinen geholt, Schiedsrichter Maik Echelmeyer zeigte auf den Punkt. „Den muss man nicht geben“, kommentierte Möllers nach dem Spiel. Es nützte nichts: Westfalias Corvin Behrens verwandelte den Strafstoß sicher, Herbern-Torwart Leonhard Fenker hatte keine Chance.

Aber der SVH ließ nicht den Kopf hängen, im Gegenteil: In der 34. Spielminute erkämpften sich die Herberner ebenfalls einen Foul-Elfmeter, Kapitän Philipp Dubicki verwandelte wie gewohnt sicher zum 1:1. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause.

Auch in der zweiten Hälfte hätte der SVH dem Spiel seinen „Stempel aufgedrückt“, wie Möllers es formulierte. Sein Team hätte auch in der zweiten Halbzeit zwei Torchancen mehr als Kinderhaus gehabt. In Zählbares konnten die Herberner ihre Chancen bis zum Abpfiff allerdings nicht mehr umwandeln, so blieb es bei einem 1:1, das Möllers „leistungsgerecht“ nannte. Kleiner Wermutstropfen am Ende des Spiels: Dennis Idczak sah wegen eines angeblich weggeschlagenen Balls die gelb-rote Karte.

Vor dem anstehenden Derby gegen den Werner SC hat der SV Herbern (29) auf Rang neun jetzt zwei Punkte Vorsprung vor dem WSC (27), der auf dem elften Tabellenplatz steht.

SV Herbern: Fenker – Dubicki, Richter, Cabrera, Schütte (70. Sobbe), Whitson, Idczak, Scholtysik (86. Dellwig-Jerez), Sabe (81. Krampe), Schulte, Mors

Tore: 1:0 Behrens (17./FE), 1:1 Dubicki (34./FE)

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rot für Idczak wegen Ball-Wegschlagen (90.)

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