Ex-LippeBaskets-Spieler Alex Grudev führt sein Team zum Klassenerhalt

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Bis zum Winter spielte Alex Grudev bei den LippeBaskets. Dann wechselte er zurück zu seinem Heimatverein. Dort hatte er maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt des Landesligisten.

von Isabell Michalski

Werne

, 03.05.2020, 14:02 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Ex-Werner Alex Grudev hat seinen Heimatverein vor dem Abstieg gerettet. Der 19-jährige wechselte in der Winterpause von den LippeBaskets zurück zum SC Union Lüdinghausen, um diesen vor dem Abstieg aus der Landesliga zu bewahren. Dies ist geglückt. Grudev überzeugte Spiel für Spiel und hatte maßgeblichen Anteil am Nicht-Abstieg seines Teams.

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Anteil an den starken Partien hatte, wie Grudev selbst berichtet, auch seine Zeit in Werne. Zwar kam Alex Grudev bei den LippeBaskets unter Christoph Henke nur wenig zum Einsatz und stand auch in der zweiten Mannschaft unter Jan König wenig im Fokus, jedoch lernte der 19-jährige eine ganze Menge in seinen Monaten bei den LippeBaskets. Nach seiner Rückkehr nach Lüdinghausen blühte Grudev auf und überzeugte auf ganzer Linie.

Lüdinghausen kann auch in der kommenden Saison in der Landesliga spielen

Der Saisonabbruch kam für Alex Grudev und den S.C. Union Lüdinghausen dann zu einem unpassenden Zeitpunkt. Das Team war gerade auf bestem Wege sich nach einer Erfolgsserie weiter von den Abstiegsrängen zu entfernen, als die Spielzeit für beendet erklärt wurde. Als Tabellenneunter haben die Lüdinghauser nun auch in der kommenden Spielzeit das Spielrecht für die Landesliga.

„Ich kann denke ich für alle aus der Mannschaft sprechen, dass wir auf jeden Fall noch die Saison zu Ende spielen wollten, da wir einen guten Lauf hatten. Wir hätten noch Spiele gewinnen können und dann vielleicht noch ein paar Plätze nach oben klettern können“, sagt Alex Grudev, der seit Anfang Februar wieder das Trikot seines Heimatvereins trägt.

Seine Rückkehr und der Wiedereinstieg in Lüdinghausen gelang ohne Probleme. „Ich kannte die Mannschaft ja noch sehr gut, da war ein Wiedereinstieg nicht ganz so schwer. Ich kannte noch alle Spielsysteme und verstand mich natürlich mit allen sehr gut“, erklärt Alex Grudev.

Grudevs Wechsel hat gut getan

Dass sein Wechsel der Lüdinghauser Mannschaft sehr gelegen kam, ist Grudev bewusst: „Ich glaube dass mein Wechsel noch mal etwas frischen Wind in die Mannschaft gebracht hat und dadurch die Motivation und automatisch auch die Teamleistung gestiegen ist. Das was ich aus Werne mitgenommen hatte, konnte ich auch direkt auf dem Spielfeld einbringen. Das hat mir etwas mehr Sicherheit gegeben und ich konnte somit der Mannschaft helfen, wichtige Spiele zu gewinnen.“

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Ob Grudev auch in der kommenden Spielzeit für sein Heimatteam auflaufen kann, ist derzeit unklar, da Grudev ein Studium der Betriebswirtschaftslehre in Münster aufgenommen hat und sich derzeit auf Wohnungssuche in der Universitätsstadt befindet.

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