Fabian Vogt ist nach langer Verletzungspause zurück beim SV Herbern - und trifft direkt

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Während man Fabian Vogt in der letzten Saison häufig in der Startelf fand, war es am Dienstag im Kreispokal für diese Spielzeit eine Premiere. Sein Startelf-Debüt war aber direkt erfolgreich.

Herbern

, 29.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Unter Holger Möllers gehörte Fabian Vogt zur ersten Elf des SV Herbern. In dieser Spielzeit sucht man ihn unter dem neuen Coach Benjamin Siegert bislang in der Startelf des Landesligisten. Doch der 25-Jährige wurde nicht etwa aussortiert. Eine Verletzung hat ihn lange zurückgeworfen.

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Vogt stand am ersten Spieltag für die U23 des SV Herbern gegen SV BW Aasee II in der Startformation. Nach 48 Minuten wurde der Mittelfeldspieler ausgewechselt. „Ich habe Rückenprobleme, das strahlt auf die Oberschenkel aus“, erklärt Fabian Vogt über den Ursprung seiner Zwangspause. Es sei aber nichts gerissen gewesen oder Ähnliches. Aber schon in der Vorbereitung fehlte er zeitweise.

Seine erste Spielpraxis konnte Vogt am Sonntag wieder bei der U23 gegen Rinkerode sowie am Dienstag im Kreispokal gegen Mauritz sammeln. „Für mich war es gut, wieder Spielpraxis zu sammeln, aber ich befürchte, dass es jetzt wieder vorbei ist“, meint der Herberner Spieler. Nicht etwa, weil sich Vogt am Dienstag wieder verletzt hat. Er ging am Mittwoch bereits von der bevorstehenden Corona-Zwangspause für den Sport aus.

„Können nicht zufrieden sein“

Doch gerade die Spielpraxis ist wichtig für Vogt. „Ich brauche eh immer ein paar Wochen Training, um wieder richtig fit zu werden“, sagt er. Momentan sei er nämlich vom Fitnesszustand nicht auf dem Niveau seiner Teamkollegen. Entsprechend schwierig sei es, wieder ins Team zu rutschen. „Es gibt eigentlich auch keinen Grund, darein zu rutschen, weil die ja relativ gut gerade spielen“, so Vogt. Dies sei aber auch nur der Fall, solange sich niemand verletze, „dann sollte man da sein“.

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Vogt hat bei seinem Startelf-Debüt gegen Mauritz auch direkt getroffen. Julian Trapp hatte ihm den Ball vorm leeren Tor quer gelegt, Vogt vollendete zum zwischenzeitlichen 2:0 (17. Minute). „Den muss ich aber auch machen“, sagte er nur dazu. Ein bisschen getrübt schien die Freude über den Treffer durch die Gesamtleistung des Teams: „Im Großen und Ganzen können wir nicht zufrieden sein“, sagt der Mittelfeldspieler. Die ersten 25 Minuten seien sehr gut gewesen - bis dahin war der SV Herbern mit 4:0 in Führung gegangen, dennoch habe man sich schwergetan gegen den Kreisligisten. „Wir waren nicht konsequent in den Zweikämpfen und in der zweiten Halbzeit war es dann auch zu wenig“, erklärt Fabian Vogt.

Entsprechend sei die Stimmung nicht die beste gewesen. Dennoch zieht Vogt ein nüchternes Fazit: „Im Endeffekt war es ein Arbeitssieg und nur das Weiterkommen zählt.“

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