Frauen knacken die 100-Punkte-Marke - So haben die LippeBaskets-Teams gespielt

Basketball

Die Landesliga-Damen der LippeBaskets zeigten trotz personeller Probleme eine herausragende Leistung. Die Oberliga-Mannschaft gewinnt mit 93:82, die Dritte siegt gegen Kaiserau mit 72:42.

Werne

, 11.11.2019, 10:20 Uhr / Lesedauer: 3 min
Frauen knacken die 100-Punkte-Marke - So haben die LippeBaskets-Teams gespielt

Izabela Pinkosz (weiß) erzielte viele Punkte für die LippeBaskets Werne. © Matthias Kerk

Oberliga Herren
LippeBaskets Werne II – TG Voerde 93:82 (42:43)

Auf Wernes Seite gab es eine personelle Besonderheit: Nach knapp 11-monatiger Verletzungspause gab Wernes Sebastian Voigt sein Debüt. Er wurde vor fünf Monaten an der Hüfte operiert und holt sich nun in der Reserve Spielpraxis.

Die Partie begann gut für die Gastgeber. Durch zwei Drei-Punkte-Würfe von Marius Westrup und zwei Korbleger durch Nils Brinkmann waren die Werner früh mit 10:0 vorne. Voerde reagierte und nahm eine Auszeit.

Diese fruchtete. Die Gäste kamen wieder und trafen gut in der Offensive. Nach dem ersten Viertel führten sie sogar mit 24:25. Voigt gab nach sechs Minuten sein Debüt und fügte sich mit einem Korbleger ein.

Im zweiten Viertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wo keines der beiden sich absetzen konnte. Werne kam nach der Pause druckvoll aus der Kabine. Angetrieben von einem überragenden Justus Altmeyer, der in der Mitte des dritten Viertels drei Drei-Punte-Würfe hintereinander verwandelte, setzte Werne sich zwischenzeitlich mit 59:53 ab. Ein Dreier von Philipp Eichler besorgte den 72:67-Stand im letzten Viertel.

Dort zeigten die LippeBaskets einen guten Offense-Clutch und die Mannschaft von Trainer Jan König traf hochprozentig. Voerde, die nur mit sieben Spielern angereist waren, hatten der Offensivpower der Werner nichts mehr entgegenzusetzen.

„Das war heute eine schwere Geburt. Voerde hatte richtig gute Spielanteile. Die werden nicht mehr lange unten stehen“, resümierte Spielertrainer Jan König nach dem Spiel. „Sie waren im ersten Durchgang besser als wir. Als wir mit vier Leuten die Zone gespielt haben und ein Spieler in die Manndeckung genommen haben, wurde unsere Defense besser. Dass Voerde nur mit sieben Spielern da war, hat ihnen im letzten Viertel den Zahn gezogen.“

Bezirksliga-Herren
TVG Kaiserau II – LippeBaskets Werne III 42:72

„Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, weil man gegen Kaiserau einfach nicht verliert“, meinte Spieler Nils Michalzik nach dem Derby. Daran hinderte auch der schmale, nur zu siebt besetzte Kader das Team nicht.

Doch die große Motivation der Mannschaft schlug anfangs zu Nervosität um: Das Ergebnis waren zu hektische Korbabschlüsse und eine fahrlässige Defensive. Nach einer Auszeit fing sich die Mannschaft vor allem in der Offensive wieder und präsentierte sich mit cleverem Basketball, aus der eine Führung resultierte (24:42).

Trotzdem ließen die Gastgeber nicht locker und versuchten, die LippeBaskets mit einer Ganzfeldpresse aus dem Konzept zu bringen. Die aber hielten souverän dagegen, vor allem angeführt durch Markus Blümel. Die zuletzt so miserable Freiwurfquote schönte das Team wieder auf: Diesmal gingen 90 Prozent in den Korb. Jeder der sieben Spieler punktete. „Das ausgeglichene Scoring zeigt mal wieder die Unberechenbarkeit der dritten Herren“, lobte Nils Michalzik sein Team nach dem Abfiff.

LBW: Michalzik (11/1), Quellenberg (3/1), Blümel (14), Mantei (10), Schudlik (6), Niehüser (11), Gebhardt (17/2)

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LippeBaskets Werne – TVG Kaiserau 103:45 (61:23)

Dass die Werner die Partie so bestimmten, war vor der Partie noch nicht abzusehen, denn: Lediglich sieben Spielerinnen standen auf dem Bogen in Wernes Mannschaft.

Die sieben Spielerinnen, die da waren, zeigten aber durchweg eine starke Leistung. Bereits im ersten Viertel machten die Gastgeber klar in welche Richtung die Partie gehen sollte. 1:50 Minuten waren gespielt, da führten die Werner bereits mit 12:0. Kaiserau war zu einer frühen Auszeit gezwungen.

„Wir haben bereits im ersten Viertel klar gemacht, in welche Richtung es gehen soll. Heute hat jeder einen guten Tag erwischt“, freute sich LBW-Kapitänin Eli Winkler. Kaiserau bekam keine Chance in die Partie zu finden. Das erste Viertel endete deutlich mit 33:13 für Werne.

Die Gastgeber spielten fortan weiter gut nach vorne. Sie trafen viele Würfe, holten in der Offensive viele Rebounds und nutzten ihre zweiten Chancen für einen Korberfolg. Das Ergebnis wurde bis zur Halbzeitpause auf 61:23 ausgebaut. Die Partie war eigentlich schon entschieden.

So durften es sich die Gastgeberinnen erlauben im dritten Viertel fünf Minuten lang nicht zu punkten. „Wir sind da kurz eingebrochen und waren unkonzentriert. Das kann bei dem Spielstand schon mal passieren“, erklärte Winkler, die im letzten Viertel mit einem Drei-Punkte-Wurf für den 100. Punkt sorgte. „Abschließend lässt sich sagen, dass jeder im Team eine starke Leistung gezeigt hat, aber Kaiserau hatte uns auch nicht so stark gefordert“, erklärte Winkler.

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