„Geiles Gefühl, gutes Ding“: Patrick Sobbe wird zum Derby-Held

hzFußball: Kreispokal

Nur ein einziges Tor brauchte es für den SV Herbern, um das Derby gegen den Werner SC zu gewinnen. Patrick Sobbe war der Torschütze und redet im Video bereits von großen Zielen.

Herbern

, 02.10.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war die entscheidende Szene des Derbys zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern. In der 25. Minute bekommt der SVH einen Einwurf zugesprochen. Dominick Lünemann wirft weit in den Strafraum. Dort wird der Ball verlängert und kommt vor die Füße von Patrick Sobbe.

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Es kommt zu Gedrängel und Zweikämpfen. Dennoch kommt Sobbe zum Abschluss. Zwar ist Wernes Torwart Manuel Linke noch dran, am Tor der Herberner kann er aber nichts mehr ändern. Der Jubel bricht aus beim SVH. „Geiles Gefühl, gutes Ding“, beschreibt Sobbe selbst seine Gefühlslage.

Beim SV Herbern „kann jeder in der Startelf stehen“

Das Tor blieb das einzige des Spiels und Sobbe damit der Derby-Held. Und das, obwohl er erst im letzten Ligaspiel zum ersten Mal in der Startelf gestanden hatte. „Bei uns kann jeder in der Startelf stehen. Er hat seine Sache wie die anderen auch sehr gut gemacht“, lobt auch Trainer Benjamin Siegert seinen Schützling.

Für Sobbe selbst steht vor allem der Derbysieg im Vordergrund. Dabei macht er auch keinen Unterschied zur Liga. „Da gibt es nicht mehr oder weniger Freude. Ein Derbysieg ist immer geil - sowohl in der Liga, als auch im Pokal“, findet der Herberner.

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Besonders schön findet er, dass es den Herbernern auch auswärts gelungen ist, zu siegen. „Besonders auf diesem Platz ist es geil. Die Fans sind immer nah dran und es ist super emotional. Da ist die Freude auf jeden Fall groß“, so Sobbe über den Herberner Erfolg.

Der Sieg gegen Werner soll aber nicht die Endstation sein für den SVH. Der nächste Gegner der Herberner steht noch nicht fest. Das Spiel zwischen der DJK SV Mauritz und dem SV Drensteinfurt war abgesetzt worden, weil die Spieler aus Drensteinfurt aktuell in Quarantäne sind.

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Patrick Sobbe ist aber egal, wer als Nächstes auf die Herberner wartet. „Ich glaube, die Mannschaften, gegen die wir spielen, werden immer 100 Prozent geben“, sagt der Herberner. „Wir haben schon mal gesehen, dass wir weit kommen können. Daran wollen wir einfach anknüpfen.“

Am Sonntag geht es für den SV Herbern aber erst mal in der Liga weiter. Dann trifft die Mannschaft auf den BSV Roxel - in der vergangenen Saison ein zuverlässiger Gegner im Kampf um die oberen Tabellenplätze. Zu Hause will der SV Herbern aber dennoch drei Punkte holen. Anpfiff ist um 15.30 Uhr auf dem Rasenplatz an der Werner Straße in Herbern.

Hier das Interview von Patrick Sobbe im Video:


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