Golf: Sein Ziel ist die Zwei

HERBERN Das Jahr 2007 war schon überaus erfolgreich, für die neue Saison hat sich Hendrik Brüggemann viel vorgenommen. Der 14-Jährige zählt zweifellos zu den großen Golf-Talenten des GC Wasserschloss Westerwinkel. Ein Porträt.

von Von Heinz Overmann

, 27.01.2008, 13:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
Golf: Sein Ziel ist die Zwei

Ist ehrgeizig: Hendrik Brüggemann.

Dass diese Leistung keine Eintagsfliege war, bewies der Herberner beim Qualifikationsturnier mit Rang vier und beim Endturnier auf Haus Bey (Niederrhein), als er mit einer 78er und 85er Runde Platz acht belegte.

Dass diese Leistung keine Eintagsfliege war, bewies der Herberner beim Qualifikationsturnier mit Rang vier und beim Endturnier auf Haus Bey (Niederrhein), als er mit einer 78er und 85er Runde Platz acht belegte.

Klar, dass er nach diesen Erfolgen in den Landeskader berufen wurde und jetzt zum Golfclub Paderborner Land wechselte, wo er vom Kadertrainer Neil Bryan gefördert wird. "Er ist ein sehr guter Trainer, aber wichtig ist, dass ich mit ihm gut auskomme", meint Hendrik.

Handycaps: Es ging steil bergauf

Vor vier Jahren kam er durch seine Eltern zum Golfsport. Sein Talent zeigte sich gleich im ersten Turnier auf der Herberner Anlage, als er sich auf Handycap 37 verbesserte. Im ersten Jahr steigerte sich Hendrik noch auf 27, im zweiten Jahr auf 16, im dritten auf 9 und im vierten auf 6,2.

Für 2008 hat er sich viel vorgenommen. "Mein Traum wäre, am Ende des Jahres beginnt mein Handicap mit einer Zwei", zeigt er Ehrgeiz.

Dazu gehört, dass er zwei- oder dreimal pro Woche in Paderborn trainiert, sonst sieht man ihn auf der Anlage in Herbern. Dort kann er kostenlos Abschläge üben, die Bälle stellt der Platzbetreiber Domus.

In engem Kontakt zu Wuttke und Heinz

Natürlich hat er immer noch engen Kontakt zu den Herberner Pros Carsten Heinz und Benjamin Wuttke, die ihn in den ersten drei Jahren seiner Karriere betreuten.

Sein Spiel will Hendrik Brüggemann gezielt verbessern. "Ich habe einen guten und langen Abschlag, doch der zweite Schlag mit dem Eisen muss noch besser werden", schildert er seine Schwäche. Dagegen befinden sich seine Stärken auf dem "Green", wo das Loch mit dem Durchmesser von 12,8 cm wartet. "Das Putten ist das Beste bei mir, da habe ich keine Probleme."

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