Handballer des TV Werne müssen Entscheidung über die Spielzeit treffen

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Nachdem die Basketballer schon eine Entscheidung treffen mussten, sind nun auch die Handballer des TV Werne gefragt, wie es weitergeht. Die Herren haben sich schon positioniert.

Werne

, 22.10.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seitdem die Corona-Zahlen in der Region wieder steigen, wird auch in den Sportarten diskutiert, wie es mit der Spielzeit weitergeht. Nachdem die Basketballer bereits in die Pause geschickt wurde, steht diese Möglichkeit nun auch bei den Handballern im Raum.

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Zumindest bei den Handballern des Kreis Hellweg. Dort hatte der Kreisvorstand die Vereine am Anfang der Woche gefragt, ob sie sich für eine Aussetzung der Saison bis Anfang Januar aussprechen oder nicht. Betroffen von dieser Umfrage sind die Herren des TV Werne. Die Damen mussten sich nicht dazu positionieren, weil sie überkreislich spielen.

Demnach würde die Saison nur gestoppt werden. Stattdessen würde es ab dem Wochenende 9. bis 10. Januar 2021 weitergehen mit einer einfachen Spielzeit, die bis Ende Mai laufen würde. Bis Donnerstagabend (22. 10.) um 20 Uhr können die 29 Vereine im Kreis Hellweg ihr Votum abgeben.

TVW-Herren treffen Entscheidung

Die Herren des TV Werne haben sich hierbei für eine Aussetzung der Saison ausgesprochen: „Aufgrund der aktuellen Lage würden wir eine Verschiebung zustimmen“, sagt Axel Taudien, Trainer des TVW. Alle seien verunsichert wegen der steigenden Corona-Zahlen und der Verschiebungen der Spiele. „Bei den aktuellen Zahlen wird man aufgefordert, zuhause zu bleiben, aber geht dann Handball spielen. Da ist es verständlich, dass die Leute nicht spielen wollen“, so Taudien. Hinzu käme die Schwierigkeit, überhaupt etwas zu planen: „Man weiß ja auch nie, ob man am nächsten Wochenende überhaupt spielt. Da ist eine Absetzung sinnvoll.“ Das habe zur Folge, dass manche Mannschaften bereits gespielt haben, während andere Teams noch gar kein Spiel gemacht haben.

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Wegen dieser Verunsicherung habe man sich im Kreisvorstand Hellweg dafür entschieden, die Vereine zu ihrer Meinung zu befragen: „Wir hatten immer mehr Nachfragen von Eltern, Trainern und Betreuern, die Angst haben von A nach B zu fahren und sich der Ansteckungsgefahr auszusetzen. Das hat so massive Auswirkungen angenommen, dass wir am Montag eine außerordentliche Vorstandssitzung einberufen haben“, so der Kreisvorsitzende Carsten Umbescheidt. Die Entscheidung betrifft nämlich nicht nur die Senioren, sondern auch die Junioren.

Viele Vereine hätten sich daraufhin positiv beim Vorstand zurückgemeldet: „Die Vereine finden es gut, dass sie in die Entscheidung mit einbezogen werden“, sagt Umbescheidt. Zwar seien die Hygienekonzepte der Vereine sehr gut und sie würden auch funktionieren, dennoch bestehe immer die Gefahr einer Ansteckung. „Und wenn die Kanzlerin schon dazu aufruft, zuhause zu bleiben, sollte man das auch tun“, findet der Vorsitzende.

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