Handballerinnen des TV Werne wollen sich „im Mittelfeld festbeißen“

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Die Handballerinnen des TV Werne starten am Sonntag endlich in die neue Saison. Dabei gibt es bei der Trainerin Beate Przybilla einige Sorgen, aber auch einige positive Aspekte.

Werne

, 03.10.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Langsam wird es Zeit, dass es wieder los geht - da sind sich Beate Przybilla und ihr Team einig. Die Landesliga-Handballerinnen des TV Werne starten am Wochenende mit einem Auswärtsspiel beim TV Mengede in die neue Spielzeit. „Endlich“, wie nicht nur Trainerin Beate Przybilla findet.

Über den Gegner kann sie aktuell nicht viel sagen - schließlich ist die Saison noch nicht mal angefangen. „Im Moment ist das alles noch super schwer einzuschätzen, wie sich die Gegner verstärkt haben und wie gut sie in der Vorbereitung trainiert haben“, weiß Przybilla. „Da muss man sich jetzt ein Stück weit überraschen lassen, denke ich.“

„Wir haben insgesamt richtig gut gearbeitet“

Mit der Vorbereitung ist die Trainerin aber durchaus zufrieden. „Wir haben insgesamt richtig gut gearbeitet und hatten auch ein richtig tolles Trainingslager“, resümiert sie. „Natürlich haben wir auch ein paar Testspiele gemacht, die waren auch insgesamt gut. Man kann also absolut zufrieden sein.“

Auch personell ist der TV Werne gut aufgestellt in dieser Spielzeit. „Wir haben aktuell einen wirklich großen Kader“, berichtet Beate Przybilla. „Das ist dann natürlich auch im Training vorteilhaft gewesen. Wir konnten gut zusammen arbeiten, auch wenn manche Spielerinnen im Urlaub oder anderweitig verhindert waren. Das macht dann natürlich richtig Spaß.“

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Auch im Spiel am Samstag werden die Wernerinnen keine Probleme haben. „Die eine oder andere Spielerin wird uns sicherlich aus unterschiedlichen Gründen fehlen“, sagt die Trainerin. „Aber wir haben auf jeden Fall keine großen Sorgen, wir können eine gute Mannschaft stellen.“

Das soll den Wernerinnen auch helfen, möglichst schnell ihr Saisonziel zu erreichen. Das macht Beate Przybilla nämlich ein wenig Sorgen. „In dieser Saison gibt es vier Absteiger. Das ist natürlich auch für uns ziemlich hart“, so die Trainerin. „Deswegen wollen wir uns schon möglichst schnell im Mittelfeld festbeißen.“

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Bei den Spielen der aktuellen Saison gibt es aber natürlich einige Neuheiten aufgrund der Corona-Pandemie. „Da ändern sich schon einige Kleinigkeiten im Tagesablauf“, muss Beate Przybilla zugeben. „Wir müssen Spielerlisten angeben und die Zuschauer müssen sich natürlich auch normal registrieren. Aber das hatten wir in den Testspielen auch schon und da hat das super geklappt. Ich gehe also davon aus, dass es keine Probleme geben wird.“

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