Harter Kampf bringt den TV Werne-Damen gegen Aufstiegskandidaten keine Punkte

Volleyball: Oberliga

Die Volleyballerinnen des TV Werne zeigten am Wochenende ihre beste Saisonleistung. Noch im Hinspiel hatten sie den TV Gladbeck besiegt. Im Rückspiel mussten sie sich nun geschlagen geben.

von Juri Kollhoff

Werne

, 02.02.2020, 21:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Harter Kampf bringt den TV Werne-Damen gegen Aufstiegskandidaten keine Punkte

Die Volleyballerinnen um Annika Patzdorf mussten sich gegen den TV Gladbeck mit 1:3 geschlagen geben. © Helga Felgenträger (A)

Damen Oberliga
TV Werne - TV Gladbeck 1:3 (25:27, 27:25, 23:25, 23:25)

Die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne haben sich mit dem TV Gladbeck über vier Sätze einen packenden, umkämpften Schlagabtausch geliefert. Letztlich zog der TVW unglücklicherweise den Kürzeren, Gladbeck hingegen revanchierte sich für die Hinspielniederlage.

Trotz der Niederlage war es für die Werner Damen die bisher beste Saisonleistung. Spielerisch war der TVW sogar stärker als im Hinspiel und auch besser als beim 3:2-Sieg gegen Bochum vergangene Woche. Gladbeck hatte einfach das berühmte Quäntchen Glück auf seiner Seite und profitierte zudem davon, dass seine Stammzuspielerin einsatzfähig war.

Beide Mannschaften erwischten eine gute Tagesform. Werne, motiviert von über 100 Zuschauern am Volleyballsonntag, spielte auf Augenhöhe mit dem Regionalligaabsteiger und Anwärter auf den direkten Wiederaufstieg. Bezeichnend für die von Spannung gezeichnete Partie waren die vielen Führungswechsel und Satzergebnisse, die alle mit dem Minimalabstand von zwei Punkten entschieden wurden.

Dass es letztlich nicht mal für einen Punkt reichte, ist extrem bitter, lag aber auch daran, dass Gladbeck einfach eine Spur abgezockter war. „Es waren kleine Fehler, die entscheidend waren. Wir sind aber auf einem guten Weg, müssen weiter hart an uns arbeiten und nächste Woche in Ahaus gegen einen direkten Konkurrenten gewinnen“, sagt Trainer Thomas Kubiak.

Die starke Leistung sollte dem TVW in jedem Fall Mut und Selbstvertrauen für die anstehenden Entscheidungswochen geben. Ab jetzt wird jeder Zähler über Klassenerhalt oder Abstieg entscheiden. Werne hat nun sieben Punkte Rückstand auf die Konkurrenz im Abstiegskampf. Das entspricht drei Siegen, die die Werner Damen nun gegen die direkten Konkurrenten einfahren müssen. Die Spiele gegen Schwerte, Sande, Ahaus und Datteln haben Do-or-die-Charakter. „Die Konkurrenz wird auch noch punkten“, mahnt Co-Trainer Philipp Zurwieden. „Wir müssen auf die heutige Leistung aufbauen und werden alles versuchen.“

TVW: Böttger, Buhl, Böhle, Reininghaus, Struwe, Weckendorf, Bergmann, Krock, Rottmann, Jäger, Grewe, Patzdorf

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