Heimdebüt für Stockums Neuzugang - Zakaria Slimani: „Ein Typ, wie ich ihn mir vorstelle“

hzSV Stockum

Er gab sein Heimdebüt für den SV Stockum und machte seine Sache gut - auch wenn es am Ende mit 0:5 deutlich wurde. Trainer Slimani ist dennoch längst überzeugt von seinem neuen Sechser.

von Marcel Schürmann, Johanna Wiening

Stockum

, 05.11.2019, 10:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zakaria Slimani gerät ins Schwärmen: „Er ist ein Spielertyp, wie ich ihn mir vorstelle“, sagte der Trainer des Fußball-A-Ligisten SV Stockum nach der 0:5-Niederlage gegen den SVE Heessen. Einer seiner Schützlinge hatte in diesem Spiel sein Heimdebüt gegeben, spielte über die volle Distanz. Das Debüt darf man trotz der 0:5-Niederlage als gelungen verbuchen.

Bereits seit einem Monat dabei

Lucian Thurn (30) ist erst seit vier Wochen bei den Stockumern. „Wir haben Lucian vor gut einem Monat zu uns geholt. Wir mussten erstmal gucken, dass wir ihn fit kriegen“, so Slimani. Seither ist Thurn bereits im Trainingsbetrieb dabei.

Vergangene Woche gab er beim 2:2-Remis beim TuS Uentrop II sein Debüt für die Stockumer. Slimani: „Ich habe ihn gegen Uentrop schon mal für zehn Minuten gebracht. Er ist ein guter Spieler, den wir in unserer momentanen Lage sehr gut gebrauchen können. Er hilft uns ungemein weiter.“

„Ein überragendes Spiel auf der Sechs“

Trotz der 0:5-Pleite gegen Heessen habe Thurn für den Trainer „ein überragendes Spiel auf der Sechs gemacht.“ Thurn erlief viele Bälle, ging hart und fair in die Zweikämpfe, scheute auch keine Grätschen.

Heimdebüt für Stockums Neuzugang - Zakaria Slimani: „Ein Typ, wie ich ihn mir vorstelle“

Lucian Thurn war einer der besseren Spieler beim SV Stockum. © Schürmann

Der 30-Jährige spielte (zu Beginn seiner Seniorenlaufbahn) schon einmal für die Stockumer und auch für Eintracht Werne. Zuletzt war er für die SG Bockum-Hövel im Einsatz, hat dort aber aus diversen Gründen seit rund 1,5 Jahren keine Spielpraxis mehr gesammelt.

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„Eigentlich sollte Lucien erst im Winter zu uns stoßen“, erklärt Yassine Najih, Geschäftsführer des SV Stockum. Doch weil die Personalnot in der Mannschaft derzeit groß ist, musste eine direkte Lösung her - die war mit dem 30-Jährigen möglich.

Offiziell noch bei Bockum-Hövel gemeldet

„Lucien war offiziell zwar noch bei Bockum-Hövel gemeldet. Aber die waren sehr kooperativ und haben sich in zwei, drei Tagen darum gekümmert, dass er bei uns spielen darf“, lobt Yassine Najih den Austausch zwischen den Vereinen.

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Doch 1,5 Jahre Fußballpause haben Spuren hinterlassen. So brauchte der 30-Jährige erstmal die zwei Wochen Training, um langsam wieder ins Fußball-Geschäft einzusteigen. Schon in seinen ersten Spielen zeigt sich nun: Lucien Thurn kann eine große Hilfe für die Stockumer sein.

Ein echter Routinier für die Stockumer

Mit seinen 30 Jahren ist er ein echter Routinier im Stockumer Team. „Er hat eine gute Ausstrahlung und sehr viel Ruhe am Ball“, hebt Slimani die Stärken seines Neuzugangs hervor. Und auch Yassine Najih sagt: „Das ist ein richtig guter Spieler, der uns auf jeden Fall weiterhelfen wird.“

Ein persönliches Statement zu seinem neuen Verein gibt der 30-Jährige vorerst nicht, teilte der Verein mit. Die Mannschaft solle sich erstmal auf die wichtigen kommenden Spiele konzentrieren und dabei möglichst wenig abgelenkt werden.

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