Heitmann: "Der SV Herbern ist mehr als nur ein Fußballverein"

HERBERN Bei der Generalversammlung des SV Herbern steht die Position des Vorsitzenden zur Disposition. Werner Heitmann, seit sieben Jahren Chef SVH, hätte gegen seine Wiederwahl nichts einzuwenden. Gerade die Zuwächse im Breitensport sieht er als Bestätigung seiner Arbeit - und will auch weiterhin die kleinen Abteilungen fördern.

von Von Dominik Möller

, 24.01.2008, 10:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Heitmann: "Der SV Herbern ist mehr als nur ein Fußballverein"

SVH-Chef Werner Heitmann würde gerne noch zwei Jahre als Vorsitzender folgen lassen.

"Der Job macht mir Spaß. So lange ich gesund bin, würde ich die Arbeit als erster Vorsitzender gerne fortsetzen", erklärt Heitmann. Die Harmonie im Vorstand sei gut, so Heitmann weiter. "Wir sind ein gutes Team." Und dieses Team funktioniere, leiste gute Arbeit.

Die Fußballabteilung des SVH ist sicherlich das Zugpferd des Vereins, aber der Vorsitzende sagt: "Wir sind viel mehr als nur ein Fußballverein." Und er belegt seine Aussage mit Zahlen. Gerade im Breitensport habe sein Verein deutlich zugelegt - und sei gut aufgestellt. "Über die Woche verteilt, tummeln sich rund 400 Leute in der Halle. Die Halle ist ausgebucht", so der SVH-Chef.

Und auch über den Zulauf von Jugendlichen kann sich der SV Herbern nicht beschweren. Ein Gros der neuen Mitglieder sichert sich zwar die Fußballabteilung, aber: "Auch über Taekwondo haben wir viele Jugendliche gewonnen", sagt Heitmann. Der Verein spreche mit seinem reichhaltigen Angebot alle Altersklassen gleichermaßen an.

25-jähriges Jubiläum

Doch auch die Tatsache, dass die Tennisabteilung in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiert, entlockt Heitmann ein freudiges Lob. "25 Jahre, das ist schon eine Hausnummer", sagt er. Zu meckern habe er nichts - 1350 Mitglieder bei 5500 Einwohnern. "Ich denke, das spricht für sich", sagt Heitmann.

Außerdem freut sich Heitmann darüber, dass auch die "kleinen Abteilungen" stetiges Wachstum verzeichnen. "Wie schnell sich der Lauftreff entwickelt hat - und wie gut die Radsportabteilung ankommt, das ist schön zu sehen", so Heitmann.

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