Holger Möller wechselt Nika Amoev ein- und wieder aus beim SV Herbern

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Vergangenen Sonntag kam Nika Amoev beim Herberner Gastspiel in Deuten nach einer Viertelstunde ins Spiel. Nach seinem Tor zum 3:0 musste der Stürmer aber wieder raus. Das ist der Grund.

von Marcel Schürmann

Werne

, 12.12.2019, 13:11 Uhr / Lesedauer: 2 min

Spiele über die volle Distanz sind eine Seltenheit für Herberns Neuzugang Nika Amoev. In dieser Saison kommt der Stürmer, der im Sommer vom Landesliga-Absteiger SG Bockum-Hövel zum SVH gewechselt war, zwar immerhin schon auf 15 Einsätze.

Insgesamt spielte der Offensivmann jedoch nur 450 Minuten. Das ist im Schnitt gerade mal eine halbe Stunde pro Einsatz. Dabei gelangen dem Stürmer zwei Tore. Vor zwei Wochen sagte Amoev im Gespräch mit dieser Redaktion, dass er gerne mehr gespielt hätte in der Hinrunde.

Am Sonntag kam Amoev von der Bank. Schon in der 15. Minute warf ihn SVH-Coach Holger Möllers ins Spiel, weil sich Keeper Sven Freitag schwer am Knie verletzte (wir berichteten).

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Bis zum Ende spielen konnte aber auch Amoev nicht. Nach seinem Treffer zum 3:0 nahm Möllers seinen Stürmer nach 68 Minuten wieder vom Platz.

Amoev fällt nicht lange aus

„Nika (Amoev, Anm. d. Red.) hatte Rückenprobleme. Er hat einen Schlag in den Rücken abbekommen und konnte sich nicht mehr bewegen“, sagte Holger Möllers auf Nachfrage, warum er seinen Schützling ein- und wieder ausgewechselt hat. „Es ist nichts Wildes, aber am Montag wird er es sicherlich noch gespürt haben.“

Holger Möller wechselt Nika Amoev ein- und wieder aus beim SV Herbern

In der Liga traf Nika Amoev (M.) zwei Mal. Auch im Pokal gelang ihm ein Treffer. © Jürgen Weitzel

Amoev würde nicht lange ausfallen. Beim Start der Vorbereitung am Sonntag, 12. Januar, erwartet der Coach den Stürmer auf jeden Fall zurück.

„Wenn er wüsste, was für eine Riesen-Veranlagung er hat...“

Wie wichtig Amoev für die Herberner ist, das unterstrich Möllers abermals: „Wir sind zufrieden mit ihn. Er macht seine Sache wirklich sehr gut und macht große Fortschritte. Aber er hat natürlich Whitson vor sich - das macht die Sache für ihn nicht leichter. Und er muss sich noch ein wenig an die Art, wie wir Fußball spielen, gewöhnen.“

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Dennoch: „Wenn er wüsste, was für eine Riesen-Veranlagung er hat... Wenn er es schafft, sich noch besser einzubringen, steht längeren Einsatzzeiten für ihn nichts im Wege.“

Die beste Trainingsbeteiligung

Laut dem Trainer hat Amoev bereits den nächsten Schritt gemacht, was nicht selbstverständlich ist: „Der Sprung von Bockum-Hövel zu einem etablierten Landesligisten ist nicht ganz leicht“, sagte Möllers. Was den Ehrgeiz angeht, ist Amoev aber ein Vorbild. Ein Spieler, der vorangeht. Möllers: „Ich glaube, er hat bei uns die beste Trainingsbeteiligung von allen. Ich bin mir sicher, er wird seinen Weg bei uns gehen.“

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