Herberns Trainer Holger Möllers (48): „Für solche Spiele sind wir Fußballer“

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Das Pokalspiel gegen den SV Rödinghausen ist für den SV Herbern eine besondere Partie. Trainer Holger Möllers spürt die Vorfreude, aber sagt auch: „Um zu gewinnen, muss bei uns alles passen.“

Herbern

, 22.11.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einer der Höhepunkte des Jahres ist es für den SV Herbern in jedem Fall, wenn am Samstag, 23. November, der Regionalliga-Spitzenreiter SV Rödinghausen zu Gast ist. Im Interview sprach Holger Möllers, der Trainer des SV Herbern, über die Vorfreude, besondere Trainingseinheiten vor dem Kracher und die Chance, gegen den Favoriten zu bestehen.

Herr Möllers, am Samstag kommt es in Herbern zu einem echten Highlight-Spiel gegen den SV Rödinghausen. Wie groß ist die Vorfreude da auch innerhalb der Mannschaft?

Klar, die Vorfreude ist riesig. Aber ich muss den Jungs auch hoch anrechnen: Sie haben das Wesentliche in den letzten Wochen nicht aus den Augen verloren. Natürlich steht so ein Spiel oft im Fokus, aber die Jungs haben auch in der Meisterschaft immer alles in die Waagschale geworfen. Jetzt freuen wir uns auf einen sicherlich schweren Gegner, der uns auch nicht auf die leichte Schulter nimmt. Das sieht man schon daran, dass sie zweimal bei unseren Spielen waren, um uns zu beobachten.

Gerade bei einem scheinbar so übermächtigen Gegner: Haben Sie sich mit Ihrer Mannschaft besonders auf das Spiel vorbereitet?
Nein, das haben wir bewusst nicht gemacht. Gerade die beiden Trainingseinheiten am Dienstag und Donnerstag waren auch viel auf den Spaß ausgelegt. Natürlich nicht „just for fun“, die Jungs waren mit der wichtigen Ernsthaftigkeit dabei. Aber es ging eben nicht darum, besondere taktische Feinheiten zu trainieren oder so was.

Jetzt haben Sie es eben schon angesprochen - Rödinghausen ist ein scheinbar übermächtiger Gegner. Aber die Hoffnung auf einen Sieg ist bei Ihnen doch bestimmt trotzdem da, oder?

Ja natürlich, das ist sie definitiv. Der Fußball hat dafür schon genug Geschichten geschrieben. Natürlich sind wir nicht vermessen. Um zu gewinnen, muss bei uns alles zusammenpassen und beim Gegner eben nicht so viel. Für solche Spiele sind wir eben alle Sportler. Wir wollen eine tolle Leistung bringen, mit der wir zufrieden sein können. Dann werden wir auch sehen, wie die sich nachher im Ergebnis widerspiegelt.

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