„Ich hab noch mal einen Sprung gemacht“: Robin Schmitt hat sich an die Landesliga gewöhnt

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Für Robin Schmitt ist es das zweite Jahr erst in der Landesliga. Nachdem das erste mit Höhen und Tiefen verlief, soll es nun für den 20-Jährigen besser klappen.

Herbern

, 17.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Sprung aus der A-Jugend in den Seniorenbereich ist kein leichter - das merkte auch Robin Schmitt, als er im vergangenen Jahr in die erste Mannschaft des SV Herbern wechselte. Doch diese Saison soll es anders laufen - und bislang sieht es vielversprechend aus für den Defensivspieler.

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Am Sonntag startet er gegen den TuS Altenberge von Beginn an für den verletzten Philipp Dubicki. Eine Situation, die den 20-Jährigen in der Hinsicht nicht erfreut: „Es ist nie gut, wenn ein Spieler verletzt ist und dann noch unser Kapitän.“ Außerdem gebe es noch andere Spieler wie Eric Sabe, die auf der Position in der Abwehr spielen, von denen er gut lernen kann. „Wir haben 20, 24 Spieler im Kader, da kannste eigentlich würfeln, wer spielt“, sagt er, betont aber auch: „Ich freue mich, dass ich meine Einsatzzeiten bekomme, aber ich mache mir da keinen Stress. Wenn ich spiele, dann spiele ich und wenn nicht, dann nicht.“

Eine große Umstellung war die plötzliche Startelf-Position für Schmitt aber nicht, schließlich kennt der die Mannschaft inzwischen gut: „Ich trainiere ja schon seit zwei Jahren mit, als ich noch in der A-Jugend war. Man gewöhnt sich an die Spieler und kennt sie, kennt ihre Laufwege.“ Dennoch sei es ein gutes Gefühl gewesen, am Sonntag zu spielen.

„Habe mehr Muskeln aufgebaut“

Es ist definitiv ein anderer Saisonstart, als ihn Schmitt im vergangenen Jahr erlebt hat: „Es lief am Anfang nicht gut“, gibt er zu, „2019 war erstmal meine Gewöhnungsphase“, sagt er über sein erstes Jahr bei den Senioren. Alles war deutlich schneller und intensiver. Aus diesem Grund lief er in der Hinrunde auch eher in der zweiten Mannschaft der Herberner auf. In der Winter-Vorbereitung habe er sich dann nochmal beweisen können und ist auch in der ersten Mannschaft zu mehr Einsatzzeiten gekommen. Doch gerade als es besser lief, kam ihm Corona dazwischen.

Damit sich dieser Saisonstart nicht wiederholt, hat Robin Schmitt auch selbstständig noch an sich gearbeitet: „Ich habe körperlich mehr gemacht, mehr Muskeln aufgebaut“, erklärt er. Er habe jetzt in der neuen Saison noch mal einen Sprung gemacht.

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Hinzu kommt aber auch, dass nun mit Benjamin Siegert ein neuer Trainer an der Seite steht: „Es ist natürlich schwierig zu sagen, ob der Trainerwechsel mit reinspielt, weil ich unter Holger (Holger Möllers, Anm. d. Red.) auch am Ende deutlich mehr Einsatzzeiten bekommen habe. Aber unter Benni wird alles von 0 bewertet, alle müssen sich beweisen.“

Mit dieser Einstellung will Robin Schmitt nun in die Saison gehen und so viel wie möglich spielen. Und wenn es mal nicht klappt, hat er einen ganz einfachen Fahrplan: „Dann geb ich halt im Training mehr Gas und versuche, mich weiter zu entwickeln.“

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