Izabela Pinkosz war das fehlende Puzzlestück der LippeBaskets Damen

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Dass die LippeBaskets Damen nicht zu unterschätzen sind, ist schon lange klar. In diesem Jahr reichte es endlich zur Meisterschaft. Eine Schlüsselspielerin für den Erfolg war Izabela Pinkosz.

von Isabell Michalski

Werne

, 03.04.2020, 11:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vor rund eineinhalb Jahren kam Izabela Pinkosz über einen Bekannten nach Werne zum Training. Direkt fühlte sie sich wohl und führte ihr Team nun als Leistungsträgerin in die Oberliga.

Mit der polnischen Spielmacherin kam ein ganz wichtiges Puzzlestück ins Werner Team. Ohne die Polin lief es für die LippeBaskets in der Vergangenheit immer durchschnittlich. Zwar spielten die LBW-Damen immer im oberen Tabellenbereich der Landesliga mit, verloren aber immer wieder den Anschluss an den Spitzenreiter. In diesem Jahr schafften sie das fast schon unmöglich geglaubte und krönten sich zum Meister der Landesliga.

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„Ich war in Hagen und als es da nicht lief wie erwartet, bin ich über einen Freund nach Werne gekommen“, sagt Pinkosz. Zudem berichtet sie: „Ich habe mich direkt in Werne wohl gefühlt.“

Mit der Nummer 11 auf dem Rücken führt sie die LippeBaskets seit ihrem ersten Spiel auf die Erfolgsspur. Maßgeblichen Anteil an der bravourösen Siegesserie haben immer wieder überdurchschnittlich viele Punkte von Pinkosz. Für Gegenspieler ist sie schwer zu verteidigen. Durch ihre hervorragende Athletik sticht sich aus ihrem Team hervor.

Hinzu kommt ein einwandfreier Wurf, sodass sie immer wieder zwischen einem schnellen Zug zum Korb und einem zielgenauen Wurf variieren kann. Ihre Saisonbestleistung erzielte Pinkosz beim Ligaspiel in Nordkirchen. Satte 46 Zähler schenkte Izabela Pinkosz dem Lokalkonkurrenten des FCN ein.

Obwohl der Erfolg des Teams für sich spricht, haben die Damen seit einiger Zeit keinen Trainer mehr an ihrer Seitenlinie. „Wir haben es auch ohne Trainer geschafft, uns selbst zu coachen und es geschafft uns gegenseitig zu motivieren“, erklärt Pinkosz. Den Schlüssel zu der Erfolgreichen Spielzeit sieht sie wie folgt: „Ich habe versucht, aus jeder Spielerin die Stärken herauszuholen. Das Ergebnis davon ist, dass wir in vielen Spielen über 80 Punkte erzielt haben.“

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Dass in der kommenden Spielzeit andere Kaliber als in der Landesliga auf die Werner Damen zukommen, bekamen diese bereits im WBV-Pokal deutlich zu spüren. Mit 53:100 unterlagen die LBW-Damen im Heimspiel gegen den RC Borken-Hoxfeld. Auf diesen werden die Werner in der kommenden Spielzeit erneut treffen.

Bis dahin stehen noch unzählige Trainingseinheiten an, die die Damen nutzen müssen, um sich nach und nach dem höheren Niveau anzupassen. Izabela Pinkosz fordert daher: „Wir müssen auf jeden Fall an unserer Kondition und Athletik arbeiten.“

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Sie selbst hat ebenfalls noch nicht in der Oberliga gespielt, in Hagen allerdings in der wiederum eine Liga höheren Regionalliga. Über ihre eigene spielerische Stärke sagt Izabela Pinkosz: „Ich denke, dass mein Spielstil daraus resultiert, dass ich in höheren Ligen gespielt habe, oft mit und gegen Männer spiele und dass ich auch Spiele im Fernsehen schaue und als Schiedsrichter pfeife.“

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