Jannis Vertgewall (21): „Wir wollen an Simjü einen Sieg im Pokal feiern“

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Gegen den A-Kreisligisten Davaria Davensberg spielt der Werner SC am Donnerstag um den Einzug in die nächste Pokalrunde. Spieler Jannis Vertgewall sagt: „Das wird ein schweres Spiel.“

Werne

, 23.10.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Als Jannis Vertgewall im Sommer zurück zu seinem Heimatverein, dem Fußball-Landesligisten Werner SC, wechselte, hatte er ein gutes Gefühl. Gemeinsam habe man sich vorgenommen, sich in dieser Saison zu verbessern und mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. „Aber dass es so gut läuft, hätten wir wohl alle nicht gedacht“, sagt der 21-Jährige über die aktuelle Tabellenführung des Werner SC.

Schon im letzten Jahr, als er noch für den damaligen Konkurrenten SG Bockum-Hövel auf dem Platz stand, verfolgte er den WSC und dessen Abschneiden intensiv. „Da war es dann ja am Ende Platz elf und man war froh, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben“, erinnert er sich.

„Da hat man dann gemerkt, dass was gehen könnte“

Als er aber in der Vorbereitung zur Mannschaft gestoßen ist, habe er gemerkt, dass die Truppe ziemlich gut aufgelegt sei. Überzeugende Vorstellungen in allen Testspielen sprachen für sich, findet auch Jannis Vertgewall: „Da hat man dann gemerkt, dass schon etwas gehen könnte. Aber da ging es dann eher darum, dass man eventuell mal nach oben schielen könnte. Niemand hat erwartet, dass wir uns in so einen Lauf spielen.“

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Jetzt, nach zehn Spieltagen, steht der WSC an der Spitze der Landesliga-Tabelle. Dank vier Punkten Vorsprung wird das auch nach dem für die Werner spielfreien Simjü-Wochenende so bleiben. „Für uns ist das natürlich gerade eine richtig schöne Momentaufnahme“, sagt Jannis Vertgewall.

Der Anfang war nicht einfach für Jannis Vertgewall

Und auch was seine persönlichen Ziele angeht, ist der neue Außenbahnspieler des Werner SC zufrieden. Dabei war es für ihn am Anfang schwierig, auf seine Einsatzzeiten zu kommen. „Ich war bei den ersten Spielen im Urlaub. Da lief es dann ja schon sehr gut für die Mannschaft und ich musste mich erstmal wieder rankämpfen“, erzählt er.

Doch seit dem Derby gegen Herbern, als er seine ersten Einsatzminuten bekam, geht es kontinuierlich bergauf bei Jannis Vertgewall: „Ich habe seitdem immer wieder Einsatzminuten bekommen und stand auch einige Male schon in der Startelf.“

Lars Müller ist zufrieden mit seinem Neuzugang

Um seine Statistik noch weiter zu verbessern, stehe er kontinuierlich im Austausch mit den Trainern, so der 21-Jährige: „Ich spreche viel mit Lars und Joel. Da geht es dann darum, wie ich mich noch besser einbinden und der Mannschaft helfen kann.“

Auch sein Trainer Lars Müller ist mit dem Neuzugang zufrieden: „Er macht eine gute Entwicklung. Man muss bedenken, dass es sportlich natürlich schwierig ist, wenn du als Neuzugang in eine schon bestehende Gruppe reinkommst.“ Aber charakterlich sei Jannis Vertgewall top, so Müller.

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Dass es momentan so gut läuft beim Werner SC, wirke sich natürlich auch auf die Stimmung aus, erzählt Jannis Vertgewall: „Es ist für uns umso schöner, dass es gerade so gut läuft. Wir sind richtig zu einer Einheit auf dem Platz zusammengewachsen. Das macht dann noch mehr Spaß.“

Eine wichtige Aufgabe vor der Brust - danach kommt Simjü

Doch bevor der positive Lauf des Werner SC an Simjü gefeiert werden kann, steht für die Mannschaft noch ein wichtiges Spiel an: die Partie im Kreispokal gegen den SV Davaria Davensberg, derzeit auf Platz 14 in der Kreisliga A (Anpfiff 19 Uhr, Sportanlage Davensberg, Rinkeroder Weg 1, Davensberg). Zumindest auf dem Papier sieht es nach einer deutlichen Angelegenheit für den Werner SC aus.

„Natürlich sieht man uns als Favorit. Gerade, weil wir ganz oben in der Tabelle stehen“, sagt auch Jannis Vertgewall. Aber dennoch warnt der Außenbahnspieler: „Wir haben schon in der letzten Pokalrunde gegen Münster gesehen, wie schwierig so ein Spiel sein kann. Für die ist das wahrscheinlich das Spiel des Jahres. Trotzdem: Wir wollen auf Simjü einen Sieg im Pokal feiern.“

Lars Müller sieht das ähnlich: „Wir wollen im Pokal weiterkommen. Das bedeutet, dass wir jedem Gegner, auch wenn er unterklassig ist, mit Respekt begegnen und eine konzentrierte Leistung abrufen.“

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