Julius Höring (21) überragt bei Herberns 2:1-Sieg gegen den SV Eintracht Ahaus

hzSV Herbern

Mit 2:1 gewinnt der SV Herbern das Duell gegen den SV Eintracht Ahaus. Julius Höring ist der überragende Mann beim verdienten Sieg. Einen Wermutstropfen gab es für den Doppelpacker dennoch.

Herbern

, 27.10.2019, 20:08 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit 2:1 besiegt der SV Herbern den SV Eintracht Ahaus. Julius Höring war für das Team von Trainer Holger Möllers der überragende Mann. Dabei erwischten die Herberner einen denkbar schlechten Start.

Landesliga 4
SV Herbern - SV Eintracht Ahaus
2:1 (1:1)

Die Herberner hatten es sich ganz fest vorgenommen: Diese Woche sollte es besser laufen als bei der Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Senden. „Wir wollen unbedingt gewinnen“, hatte Trainer Holger Möllers die Marschrichtung für seine Mannschaft vorgegeben.

Frühe Führung für Ahaus

Doch dieses Vorhaben sollte gleich zu Beginn des Spiels auf die Probe gestellt werden. Schon in der dritten Minute gingen die Ahauser durch Maximilian Hinkelmann in Führung. Ein Schock für die Herberner – den sie aber schnell abschütteln konnten. Nur fünf Minuten dauerte es, bis Julius Höring nach einer Ecke von Marcel Scholtysik den Ball zum Ausgleich einköpfte (8.). „Da war ordentlich Wumms hinter. Natürlich freut man sich über so einen Treffer“, sagte der Torschütze nach dem Abpfiff.

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Danach hatten die Herberner das Spiel im Griff – Ahaus stellte sich nur noch hinten rein und lauerte auf Konter. „Der Gegner kam hier – meiner Meinung nach – nie für die drei Punkte in Frage“, sagte Holger Möllers nach dem Abpfiff. Stattdessen war es seine Mannschaft, die mit viel Laufbereitschaft besonders in der Defensive viele Zweikämpfe für sich entscheiden konnte und ein deutliches Übergewicht hatte.

Dennoch dauerte es ein wenig, bis der SV Herbern sich für die gute Arbeit im Spiel belohnte. Und da war es erneut Julius Höring, der aus der Innenverteidigung zu einem Sololauf quer übers Feld ansetzte und dann den Ball nur einmal kurz noch abgab, bevor er ihn mit der Hacke selbst zum 2:1-Endstand einnetzte (60.).

Drittes Saisontor für Höring

Für den 21-jährigen Innenverteidiger war es bereits das dritte Tor in dieser Saison. Schon gegen Heiden hatte er einmal getroffen. „Das ist natürlich toll, dass ich jetzt zweimal getroffen habe. Letzte Saison habe ich gar keine Bude gemacht und jetzt ist es schon meine dritte“, sagte Höring.

Und auch sein Trainer hatte nur lobende Worte für den Innenverteidiger übrig: „Das war stark von ihm, auch wenn ich ihn zu dem Sololauf ein bisschen antreiben musste. Aber er war ja nicht nur offensiv gut, auch defensiv hat er einige wichtige Zweikämpfe gewonnen.“ Neben Höring überzeugten auch die anderen Defensivspieler mit guten Zweikämpfen und sicherten dem SVH so die drei Punkte.

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Aber einen Wermutstropfen gab es dennoch: Der gefeierte Doppeltorschütze muss im Spiel gegen Westfalia Gemen zuschauen. Er kassierte seine fünfte Gelbe Karte für ein Handspiel. Bei dem 21-Jährigen traf das auf Unverständnis: „Ich stoppe den Ball mit dem Fuß und dann ist da halt auch meine Hand. Ich konnte da definitiv nichts für, aber es lässt sich nicht ändern.“

SVH: Freitag - Dubicki, Richter, Krampe, Whitson, Just, Vogt, Scholtysik, Höring, Lünemann, Airton

Tore: 0:1 (3.), 1:1 Höring (8.), 2:1 Höring (60.)

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