Kamil Jablonski hat wieder Grund zur Hoffnung auf einen Ironman 2020

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Lange hat Kamil Jablonski gezittert, ob sein Saison-Highlight, der Ironman 2020 in Italien, trotz der Corona-Pandemie stattfindet. Jetzt macht ihm ausgerechnet eine Verschiebung wieder Hoffnung.

Werne

, 10.08.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Viel zu tun haben die Triathleten der TV Werne Wasserfreunde in diesem Jahr nicht. Aufgrund der Corona-Pandemie sind diverse Liga-Wettkämpfe ebenso wie ein Großteil der internationalen Iroman-Rennen abgesagt worden. Das Saison-Highlight von Kamil Jablonski - der Ironman in Italien - ist davon bisher nicht betroffen.

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Die Hoffnung schwand für den Lüner Triathleten angesichts des immer weiter grassierenden Virus aber in den vergangenen Wochen. Nun macht ihm aber ausgerechnet eine Verschiebung wieder neue Hoffnung, dass sich das ganze Training bezahlt machen könnte.

Der Ironman in Italien wurde um eine Woche verschoben

„Wir haben die Info bekommen, dass der Ironman mit behördlicher Genehmigung um eine Woche nach hinten verschoben wird. Der findet jetzt am 26. September statt, die halbe Distanz dann einen Tag später“, erklärt Jablonski erfreut.

Grund dafür sind die Wahlen in der Emilia Romagna. Die waren zunächst abgesagt worden - sollen nun aber am ursprünglichen Ironman-Wochenende doch stattfinden. „Deswegen hat man die Veranstaltung dann um eine Woche nach hinten verschoben“, so Jablonski.

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Für den Triathleten der TV Werne Wasserfreunde ist das erstmal ein gutes Zeichen. „Wenn man das Ganze lieber absagen würde, dann hätten die Behörden einer Genehmigung ja gar nicht erst gegeben, um das Event zu verschieben. Deswegen habe ich noch die Hoffnung, dass wir im September zum Ironman fahren können.“

Ein Problem bekommt Jablonski durch die Verschiebung auch mit seinem Arbeitgeber nicht. „Ich hätte ohnehin Urlaub gehabt bis Anfang Oktober, von daher ist das schon ganz gut so“, erklärt er. „Und auch das Hotel konnte ich umbuchen, also Probleme habe ich dadurch keine.“

Viel mehr kommt jetzt die Vorfreude. Geschürt wurde diese noch durch zwei Testwettkämpfe in Wuppertal und Lünen. „Die liefen für mich schon ganz gut. Zwar war die Hitze natürlich nicht ganz optimal, aber das kenne ich ja schon von einigen Wettkämpfen aus der Vergangenheit“, resümiert Jablonski.

Das ist aber natürlich nichts gegen einen richtigen Ironman, verrät er: „Die Vorfreude ist schon groß, deswegen wäre es schön, wenn das alles am Ende auch wirklich geklappt hat.“

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