„Keine Ausreden“: Henry Poggenpohl und der Werner SC wären bereit für die nächsten Spiele

hzFußball

Planmäßig soll es für die Fußballer im Kreis Unna ab nächsten Montag wieder losgehen. Beim Werner SC hat man aber nicht zwei Wochen pausiert. Denn man hat eine Tabellenführung zu verteidigen.

Werne

, 23.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für den Werner SC kam die Fußball-Zwangspause zu einem ärgerlichen Zeitpunkt. Der Landesligist ist momentan Tabellenführer, befindet sich nach eigenen Aussagen in einem Lauf. Auch wenn man am vergangenen Sonntag spielfrei hatte, änderte sich nichts an der Tabellensituation.

Jetzt lesen

Damit das so bleibt, haben die Spieler nicht etwa trainingsfrei, auch wenn sie individuell trainieren müssen. Das Trainerteam hatte sich nämlich gegen kontaktloses Training entschieden. „Da haben wir die Vorgabe bekommen, mindestens dreimal die Woche jeweils eine Stunde laufen zu gehen“, sagt Spieler Henry Poggenpohl. „Und so wie ich die Jungs kenne, haben die das auch alle gemacht, ich hab’s auch gemacht“, erklärt er. Dennoch sei es schade, dass man nichts mit dem Ball machen könne. „Ich bin froh, wenn es am Dienstag hoffentlich wieder los geht“, wovon er ausgehe.

Keine Ausreden erlaubt

Die zwei Wochen Pause sieht er nicht als Nachteil für den momentanen Tabellenführer: „Wir sind immer noch gut dabei und alle froh, wieder Fußball spielen zu können.“ Eine zwei Wochen Pause könne keine Ausrede sein für die nächsten Spiele. „Wir hatten erst eine sechsmonatige Pause, da sollten zwei Wochen keine Ausrede sein“, meint er. Dennoch hoffe er, dass die die einzige Pause für den Werner SC bleibe.

Jetzt lesen

Die Verordnung des Kreises am 9. Oktober kam auch für den WSC überraschend. Dennoch spielte der Landesligist am Sonntag gegen Viktoria Heiden - was erstmal für Verunsicherung im Team gesorgt habe, wie Poggenpohl erzählt: „Es war irgendwie ein bisschen komisch. Wir haben den ganzen Samstag gewartet, ob man spielt oder nicht.“ Dann sei abends die Nachricht gekommen, dass sie auswärts spielen dürfen. „Da haben wir uns natürlich gefreut und waren froh, dass wir spielen konnten und zum Glück gewonnen haben, so geht man mit einem guten Gewissen in die Pause“, erklärt der Defensivspieler.

Diese Pause endet nun eigentlich am Montag. Ob eine Verlängerung des Kontaktsportverbots kommt, stand am Donnerstag noch aus. Eigentlich hätte der WSC dann am 31. Oktober schon das erste Nachholspiel gegen die SG Borken gehabt. Die Borkener haben aber einen Corona-Fall in ihrer Mannschaft, weswegen das Spiel noch nicht neu angesetzt wurde. Wann die Partie nachgeholt wird, steht also noch aus. Auch das Spiel gegen Bockum-Hövel ist noch nicht neu angesetzt.

Jetzt lesen

Der Werner SC hätte dann nur drei Trainingseinheiten nach der zweiwöchigen Pause gehabt. Zumindest konditionell sollte dann laut Henry Poggenpohl jeder fit sein: „Jeder sollte jetzt für sich selbst und für das Team den Fokus setzen“, sagt er. Da sollten auch die zwei Wochen trainingsfrei nichts ändern: „So lange die Saison nicht noch zehnmal abgesagt wird, liegt das alles noch im Rahmen von dem, was wir können und abrufen können“, ist sich Poggenpohl sicher.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt