Klarer Heimsieg: SV Herbern lässt BSV Roxel ohne Chance

hzFußball: Landesliga

Der SV Herbern ließ dem BSV Roxel beim 3:0-Sieg keine Chance auf ein Tor. Für die beiden Torschützen war es eine Erlösung und ein Debüt. Vor allem, weil die Herberner fulminant starteten.

Herbern

, 04.10.2020, 19:53 Uhr / Lesedauer: 2 min


Landesliga 4
SV Herbern - BSV Roxel 3:0 (2:0)

Schon nach 30 Sekunden gab es die Erlösung. Die Herberner kombinieren sich in die Hälfte der Gäste. Eine Flanke erreicht im Strafraum Julian Trapp. Der dreht sich einmal um die eigene Achse und trifft ins lange Eck. Großer Jubel beim SV Herbern und besonders bei Julian Trapp - es ist sein erstes Tor der Saison und die Einleitung des Sieges.

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Das 1:0 des SV Herbern war nur der Startschuss für einen erfolgreichen Nachmittag des SVH. In der ersten Halbzeit überrollte der SV Herbern den BSV Roxel förmlich. Fast im Minutentakt tauchten die Herberner gefährlich vor dem Roxeler Tor auf. Selbst hatten die Gäste nur selten eine Chance. Diese drückende Überlegenheit krönte in der 22. Minute Philip Just. Für ihn war es der Premierentreffer, seit er im Sommer 2019 zum SV Herbern gewechselt war. Mit der komfortablen Führung ging es für den SVH in die Halbzeit.

Nach der Pause machte Roxel zumindest ein wenig Gegenwehr. Hin und wieder kamen die Gäste nun auch vor das Tor des Gastgebers, aber wenig gefährlich. Der SV Herbern war weiterhin die klar bessere Mannschaft. Nach einem Freistoß machte erneut Julian Trapp mit seinem zweiten Treffer endgültig alles klar für die Herberner. „Ich habe mich sehr für Trappi gefreut. Das waren wichtige Tore für ihn“, freute sich auch Trainer Benjamin Siegert nach dem Abpfiff der Partie.

In der zweiten Hälfte wurde es allerdings noch mal hitzig. Beide Mannschaften gingen mit viel Kampf und Leidenschaft ins Spiel. „Darüber haben wir geredet“, erklärte Benjamin Siegert. „Nach dem Sieg im Derby hatte ich schon Angst, dass wir uns zu sicher sind. Aber heute hat jeder für jeden gekämpft.“

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Für Maximilian Mümken endete der große Kampf am Ende bitter. Nach 77 Minuten musste er mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz – weil er nicht aufhörte zu meckern. Dafür sah er gleich zwei Mal Gelb und musste den Platz frühzeitig verlassen.

Trainer Benjamin Siegert war nach dem Spiel mehr als zufrieden mit seiner Mannschaft. „Heute gab es wirklich nicht viel zu meckern. Die Jungs haben das richtig gut gemacht und genauso, wie wir uns das vorgestellt haben“, resümierte er. Besonders zufrieden war er in der Defensive. „Ich wollte unbedingt zu Null spielen. Das war wichtig für uns und hat uns auch auf jeden Fall weitergebracht“, freute er sich.

In der kommenden Woche ist der SV Herbern auswärts im kleinen Derby gefordert - sie spielen gegen den SV Drensteinfurt.

SVH: Fenker - Närdemann, Just, Breloh (46. Schütte, 59. Schwick), Sobbe, Schulte, Trapp, Scholtysik, Höring, Lünemann (64. Dombrowski), Airton

Tore: 1:0 Trapp (1.), 2:0 Just (22.), 3:0 Trapp (66.)

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