Knochenbruch: So lange fehlt Michael Schulte (31) dem SV Herbern

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Gerade erst hatte sich Michael Schulte nach seinem Muskelabriss wieder an die Startelf rangekämpft. Jetzt folgt die nächste Hiobsbotschaft für den 31-Jährigen.

Herbern

, 12.11.2019, 14:42 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich sah alles nur halb so schlimm aus, als Michael Schulte beim 1:0-Sieg des Fußball-Landesligisten SV Herbern gegen den TuS Wiescherhöfen verletzt das Feld verlassen musste. Ein Eisbeutel am Unterschenkel ließ zwar die Schmerzen des 31-Jährigen erkennen, aber es wirkte, als wäre die Verletzung insgesamt harmlos.

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Doch anstatt Entwarnung zu geben, verkündete Michael Schulte zwei Tage später die Hiobsbotschaft: „Ich habe mir das Wadenbein gebrochen.“ Er selbst hatte schon nach dem Foul gemerkt, dass irgendwas nicht stimmt: „Ich weiß eigentlich, wenn ich liegen bleibe, ist es schon irgendwas Schlimmeres. Deswegen habe ich auch direkt meine Auswechslung angezeigt.“

Michael Schulte: „Für mich ist das total bitter“

Nach einer schmerzhaften Nacht ging es dann am Montag direkt zum Arzt und von dort ins Krankenhaus, wo der 31-Jährige die Diagnose bekam. „Für mich ist das total bitter. Gerade wieder rangekämpft und dann sowas“, erzählte der 31-Jährige frustriert.

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Für Michael Schulte ist das schon die zweite schwere Verletzung in diesem Jahr. Im Kreispokal-Halbfinale der vergangenen Saison hatte er sich einen Muskelabriss zugezogen und war damit etwas mehr als drei Monate ausgefallen. Es folgten lange nur kleine Einsätze in der ersten Mannschaft und viel Unterstützung in der Zweiten.

Erster Startelfeinsatz in der Landesliga endet mit Verletzung

„Man sagt ja immer, man braucht genauso lange, um wieder dran zu sein, wie man verletzt war“, erzählte der 31-Jährige. Und das war er jetzt gerade wieder: Der Startelfeinsatz gegen Wiescherhöfen war sein erster in dieser Landesliga-Saison für die Mannschaft von Holger Möllers.

Einen weiteren wird es sobald wohl auch nicht geben. Sechs bis acht Wochen ist die prognostizierte Ausfallzeit für den Defensivmann des SV Herbern. Glück im Unglück: Um eine Operation kommt er herum, da es ein gerader Bruch ist. Der 31-Jährige will sich nicht unterkriegen lassen: „Die Hinrunde ist gelaufen. Aber mein Ziel ist jetzt die Rückserie, da möchte ich wieder so langsam dabei sein.“

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„Das ist ganz bitter für den Jungen“, bedauerte auch Trainer Holger Möllers die Verletzung. „Er ist gerade wieder voll da und dann passiert sowas.“ Aber der Trainer will seinem Schützling auch Mut machen: „Michael ist im Januar wieder voll belastbar, wenn wir mit der Vorbereitung beginnen. Dann hat er seine vier bis sechs Wochen bis zum Ligastart und dann kriegen wir ihn auch gemeinsam wieder hin.“

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