KSC-Spieler Marvin Pourié (28): „Ich weiß, dass ich Tore schießen kann“

hzKarlsruher SC

Noch im Sommer feierte Marvin Pourié mit dem Karlsruher SC den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Jetzt ist der Ligaalltag eingekehrt. Und der ist nicht immer einfach für den 28-Jährigen.

Werne

, 04.12.2019, 12:43 Uhr / Lesedauer: 2 min

Er war der Top-Torschütze beim Karlsruher SC in der dritten Liga - der Werner Marvin Pourié hatte großen Anteil am Aufstieg seiner Mannschaft in die zweite Fußball-Bundesliga. Kurz vor der Winterpause spricht der 28-Jährige im Interview über sein persönliches Fazit der Hinrunde, die mannschaftliche Leistung und die fehlenden Tore in dieser Saison.

Herr Pourié, mittlerweile sind sie mit dem Karlsruher SC in der zweiten Liga angekommen. Für Sie persönlich läuft es nicht mehr so gut wie in der dritten Liga, Sie mussten schon oft von der Ersatzbank zuschauen. Wie sehen Sie Ihre eigene Hinrunde?

Natürlich ist es auf der Bank nicht immer einfach. Aber ich versuche, mein Bestes zu geben. Alles andere ist Fußball, da passiert das manchmal und dann muss man sich eben wieder rankämpfen.

Auch was die Tore betrifft, lief es in der vergangenen Saison deutlich besser. Damals haben Sie 22 Treffer erzielt, in dieser Hinserie waren es bisher zwei. Ist das auch auf die fehlenden Einsatzzeiten zurückzuführen?

Vielleicht auch, aber ich hatte in den ersten Partien auch einfach viel Pech. Da hat dann mal der Torwart gut gehalten oder der Ball ging an die Latte oder an den Pfosten. Aber ich mache mir da wirklich keinen Stress. Ich weiß, dass ich Tore schießen kann und alles andere kommt auch wieder.

Gemessen an den Möglichkeiten eines Aufsteigers läuft Ihre Saison mit dem aktuell zehnten Platz ziemlich gut. Wie zufrieden sind Sie als Mannschaft derzeit mit der Hinrunde?

Wir haben insgesamt einen guten Saisonstart hingelegt. Und auch im Pokal läuft es ja ziemlich gut und wir sind bisher weitergekommen. Jetzt wartet mit Saarbrücken noch eine harte Nuss auf uns. Aber man kann bisher auf jeden Fall zufrieden sein.

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Haben Sie für die letzten Partien vor der Winterpause Ziele gesteckt? Sowohl persönlich als auch mannschaftlich?
Wir wollen erstmal gut die Hinrunde beenden, optimalerweise auch noch Siege mitnehmen. Vor der Winterpause beginnt die Rückrunde ja auch mit dem Spiel gegen Wehen Wiesbaden, einen Mitaufsteiger. Das ist für uns natürlich eine wichtige Partie. Und auch ich persönlich will mich richtig reinhauen, um in der Rückrunde gute Partien zeigen zu können.

Einen guten Saisonstart hat nicht nur der Karlsruher SC hingelegt. Auch Ihre alte Mannschaft, der Werner SC, spielte in der Landesliga zuletzt gut auf. Verfolgen Sie da noch die Spiele und haben Kontakt in die alte Heimat?

Eigentlich nicht. Die Kontakte sind größtenteils abgebrochen und ich habe insgesamt nicht mehr so einen engen Bezug nach Werne. Ich wünsche den Jungs aber natürlich viel Erfolg.

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