Kurtulus Öztürk bereitet sich in Quarantäne auf den Neustart der 3. Liga vor

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Eintracht Braunschweig und Co-Trainer Kurtulus Öztürk spielen am Wochenende wieder um Punkte. Wir haben mit dem Werner in Quarantäne über den Neustart der 3. Liga gesprochen.

Werne

, 29.05.2020, 10:46 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als einer der ersten Werner wird Kurtulus Öztürk wieder in den Genuss kommen, Teil eines Fußballspiels unter Wettkampfbedingungen zu sein. Der Co-Trainer von Eintracht Braunschweig startet am Samstag wieder in die 3. Liga - befindet sich aktuell aber noch in Quarantäne.

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Stressig sei es momentan eigentlich nicht, sagt Öztürk. Der Ex-Trainer und aktuelle externe Berater des Werner SC bereitet sich gerade mit Eintracht Braunschweig auf den Neustart der 3. Liga vor. Dieser hält für die Eintracht ein Heimspiel gegen Viktoria Köln bereit - ohne Zuschauer, versteht sich.

„Wir wollten sehr gerne weiterspielen. Wir haben auf die Nachricht gehofft und gewartet“, so Öztürk. Mit der Mannschaft befindet er sich seit Sonntag in gemeinsamer Quarantäne im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen. „Wir waren gut vorbereitet, dass es eventuell auch kurzfristig in Quarantäne gehen könnte“, sagt der WSC-Aufstiegstrainer.

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Für Öztürk, der in Braunschweig Cheftrainer Marco Antwerpen assistiert, war es wichtig, vom Gruppen- aufs Mannschaftstraining umstellen zu dürfen. Dort sei er mit der Intensität allerdings ebenfalls zufrieden gewesen, zudem hätte man jeden Spieler genauer beobachten können. „Wir haben das ganz gut ausgenutzt“, so „Kutte“.

Dass dem Neustart der 3. Liga durch den außerordentlichen DFB-Bundestag am Montag schließlich grünes Licht erteilt wurde, habe den Fokus der Braunschweiger Mannschaft verschärft. „Es ist besser, mit dem Ziel 30. Mai ins Training zu gehen“, sagt Öztürk. Mit Marvin Pourié spielt sogar ein Werner unter Öztürk und Antwerpen.

Kurtulus Öztürk will den Mundschutz vergessen

Mit einem normalen Drittliga-Spiel wird die Partie des Tabellenneunten Braunschweig gegen den Zwölften Köln aber nicht viel zu tun haben. Die Corona-Bestimmungen, die inzwischen aus der Bundesliga bekannt sind, greifen selbstverständlich auch hier. „Es wird ungewohnt sein. Wenn man aber auf das Spiel fokussiert ist, wird man für einen Moment vergessen, dass man die Maske aufgesetzt hat“, so der 40-Jährige.

Erst zwei Spiele hatte er mit den Blau-Gelben absolviert, nachdem er Ende Februar das Amt übernommen hatte. Die über zweimonatige Unterbrechung musste er allerdings nicht nutzen, um sich ein genaueres Bild vom Eintracht-Kader zu machen. „Ich kannte die Mannschaft ja vorher schon“, so Öztürk.

Schließlich habe er in der vergangenen Saison mit Preußen Münster zwei Mal gegen Braunschweig gespielt, zudem sind mit Danilo Wiebe und Martin Kobylanski zwei Spieler aus Münster in Richtung Niedersachsen gewechselt. Aber nicht nur deshalb fiel Öztürk das Akklimatisieren beim Traditionsverein leicht. „Ich bin einer, der auf die Spieler zugeht. Die Spieler, das Trainerteam und auch der ganze Staff haben es mir zudem einfach gemacht und mir das Gefühl gegeben, dass ich sehr willkommen bin“, so „Kutte“.

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