Ligges-Preis ist Höhepunkt

Reitsport

HERBERN Am Donnerstag wird um 8 Uhr mit einer Springpferdeprüfung Kl. A das viertägige Reitturnier in Herbern eröffnet. Und damit ist der Reitplatz am Haselbüschken wieder Treffplatz der Reiter aus nah und fern.

von Von Heinz Overmann

, 14.07.2009, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ligges-Preis ist Höhepunkt

Johannes Ehning.

Wenn am Sonntag um 15.30 Uhr die Startglocke zur letzten Prüfung läutet, einem S-Springen um den Fritz Ligges Gedächtnispreis, geht es nicht nur um den ausgeschriebenen Geldpreis von 2000 Euro. Leih-Cabriolet für den SiegerDenn zusätzlich winkt die Möglichkeit, vier Wochen lang ein Ford Focus Cabriolet gesponsert vom Autocentrum Thiel zu fahren. Gerade jetzt bei den herrlichen Temperaturen wird dies für den Sieger ein besonderes Feeling sein.

Dieses S-Springen ist einmal mehr Höhepunkt und Abschluss dieser Großveranstaltung. Dass das Herberner Turnier gleichzeitig mit den westfälischen Titelkämpfen in Steinhagen stattfindet, sehen die Verantwortlichen eher als eine Chance.

Hoffen auf Nachmeldungen "Wir rechnen damit, dass wir für das S-Springen noch Nachmeldungen von Reitern bekommen, die bei der Westfälischen chancenlos sind", so Joachim Raguse, 2. Vorsitzender des RV von Nagel Herbern. Im vergangenen Jahr trat genau dieser Fall ein, als Johannes Ehning nachmeldete. Der ehemalige Europameister der Jungen Reiter wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann auf Anhieb mit seinem Top-Pferd Salvador den Ligges-Preis.

Pferdenachwuchs am Donnerstag Der Ligges-Preis ist aber nur einer von mehreren interessanten Prüfungen. Der Donnerstag (16. Juli) spricht vor allem die Experten an, denn alle Prüfungen gelten dem Pferdenachwuchs. Die Vier- bis Sechsjährigen müssen im Parcours zeigen, wie viel Vermögen in ihnen steckt.

Der Freitag (17. Juli) endet traditionell mit dem Speedderby, eine Spezialität des Herberner Turniers. Die Reiterpaare müssen dabei einen Normal- und Geländeparcours absolvieren - interessant auch für die Zuschauer, die einen guten Überblick über den gesamten Parcours haben.300 mehr Starter gemeldet

Auf Grund des hohen Meldeergebnisses - immerhin gibt es gibt über 300 Nennungen mehr in diesem Jahr - hat der Reiterverein alle Hände voll zu tun, dieses Mammutprogramm zu bewältigen. Aber alle Mitglieder sind hoch motiviert, Zuschauer und Sportler finden auf dem Turnierplatz am Haselbüschken beste Voraussetzungen.

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