LippeBaskets-Jugend landet nach vorzeitigem Saisonende wegen Corona überwiegend im Mittelfeld

LippeBaskets Werne

Das vorzeitige Saisonende im Basketball aufgrund des Coronavirus gilt auch für die Nachwuchsmannschaften der LippeBaskets Werne. Jens König zeigt sich zufrieden mit der Spielzeit der Jugendteams.

Werne

, 24.03.2020, 12:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schaffte den Sprung in den WBV-Auswahlkader: Jordan Most (r.) aus der U14 der LippeBaskets.

Schaffte den Sprung in den WBV-Auswahlkader: Jordan Most (r.) aus der U14 der LippeBaskets. © LBW

Wegen des Coronavirus ist die Saison auch für die Nachwuchsbasketballer der LippeBaskets Werne beendet. Allerdings hatten die jungen Werner genug Zeit, bleibenden Eindruck zu hinterlassen. „Wir sind außerordentlich zufrieden“, lobt Jens König, Geschäftsführer und Sportlicher Leiter der LippeBaskets, die Nachwuchsarbeit in seinem Verein. Besonders im Bereich der Jüngeren seien die Entwicklungen positiv und der Zulauf neuer Spieler groß.

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Dabei sticht sein eigenes Team durch die beste Leistung hervor: Die von König trainierte U12.1 hat sich in der Oberliga auf den zweiten Platz gekämpft. Lediglich eine Niederlage zu Beginn der Saison erlaubte sich das Team, sodass am Ende der direkte Vergleich gegen den TVG Kaiserau verloren ging.

König sieht in seinen Spielern viel Potential: „Das ist ein Jahrgang, den wir weiterentwickeln werden.“ Die intensivierte Jugendarbeit soll vor allem von den jüngeren Jahrgängen her greifen. Da die noch Jüngeren bereits Spielpraxis in der U12.2 (fünfter Platz) und der U10 (zweiter Platz) sammeln konnten, funktioniert die Förderung der Jüngsten gerade gut.

Jens König, Geschäftsführer, Sportlicher Leiter und U12-Coach der LippeBaskets

Jens König, Geschäftsführer, Sportlicher Leiter und U12-Coach der LippeBaskets © Michalski

Einen großen Sprung machten auch die Basketballmädchen: Das Team, das im letzten Jahr noch fast alle Spiele verlor, erarbeitete sich nun den vierten Platz mit acht Siegen und fünf Niederlagen. „Die Mädchen haben sich sehr, sehr stark entwickelt“, stellt Trainerin Lara Müller zufrieden fest. „Die Mannschaft zeichnet sich dadurch aus, dass die Spielerinnen immer als Team zusammenspielen“, lobt Müller.

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In der nächsten Saison sollen zwei Teams gemeldet werden, die dann die Altersklassen U14 und U16 vertreten, auch wenn die Kadergrößen recht klein ausfallen werden. Geplant ist außerdem noch mehr für den Mädchenbereich: Jens König eröffnet eine U10 weiblich, sodass auch der Mädchenbereich durch die jüngeren Jahrgänge verstärkt wird.

Most und Bessel stechen hervor

Die U14 männlich hingegen stach besonders durch hervorragende Leistungen einzelner Spieler hervor. Jordan Most und Louis Bessel waren die Anführer des Teams und scorten regelmäßig deutlich. Am Ende reichte es für den kleinen Kader für den fünften Platz. Technische Verbesserungen hätten alle Spieler zu verzeichnen. Außerdem gab es für Most persönliche Highlights: Er hat es in den Auswahlkader des Westdeutschen Basketball-Verbandes (WBV) geschafft und an Leistungsturnieren teilgenommen.

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Die U16 belegte in der Landesliga letztlich den fünften Platz mit elf Siegen und sieben Niederlagen und kann sich mit dieser Leistung wohl zufriedengeben.

Durchwachsene Saison für die U18

Für die ältesten Jugendspieler verlief die Saison eher durchwachsen. Mit fünf Siegen und neun Niederlagen reichte es zwar bei der U18 für den sechsten Platz, trotzdem verloren die Jungs mehr Spiele als sie gewannen. Coach Sebastian Voigt zeigt sich dennoch nicht unzufrieden: Vor allem in der Mitte der Saison haben seine Jungs gute Leistungen gezeigt. „Am Ende verlief die Kurve leider nach unten“, berichtet Voigt.

Es sei zu einigen Spielausfällen und auch Trainingspausen gekommen, mit denen die Jungs nur schwer umgehen konnten. „Ich hoffe, dass meine Jungs gelernt haben, dass Basketball ein Sport ist, bei dem es um Kampf und Einsatz geht“, bemerkt Voigt.

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