LippeBaskets Werne erhalten neuen Partner im Vorzeigeprojekt für Nachwuchsbasketball

Basketball

Die Metropol Baskets Ruhr sollen langfristig Nachwuchsbasketball auf Bundesliga-Niveau im Ruhrgebiet ermöglichen. Nun ist ein Gründungsmitglied in das Gemeinschaftsprojekt zurückgekehrt.

Werne

15.07.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Im vergangenen Jahr besiegelten die LippeBaskets die Aufnahme in das Gemeinschaftsprojekt Metropol Baskets Ruhr.

Im vergangenen Jahr besiegelten die LippeBaskets die Aufnahme in das Gemeinschaftsprojekt Metropol Baskets Ruhr. © Kerk

Die Metropol Baskets Ruhr haben ein altbekanntes Mitglied wieder für sich gewonnen. Als das Förderprojekt für Nachwuchsbasketball im Ruhrgebiet, bei dem auch die LippeBaskets Werne Partner sind, vor 13 Jahre gegründet wurde, waren die Hertener Löwen neben Citybasket Recklinghausen und ETB SW Essen eines der drei Gründungsmitglieder.

Vor einigen Jahren verabschiedeten sich die Hertener, damals noch ProB-Ligist, aus dem Gemeinschaftsprojekt. Nun kehren die Löwen zurück zu den Wurzeln und steigen bei Metropol wieder als Juniorpartner ein.

Damit beteiligen sich die Hertener Löwen auch wieder finanziell an der U19- und U16-Bundesliga im Revier. Schon vor einem Jahr hatten die Löwen Interesse an einer Rückkehr zu den Metropol Baskets Ruhr signalisiert. Nun setzte sich die zweite Löwen-Vorsitzende Sandra Müller für die Rückkehr ein und machte zusammen mit den Verantwortlichen der Metropol Baskets Ruhr alles klar.

LippeBaskets sind Juniorpartner des Metropol-Projekts

Neben den LippeBaskets Werne (2. Regionalliga), den Sterkrade 69ers (Bezirksliga) und dem FC Schalke 04 (Oberliga) sind die Hertener Löwen (1. Regionalliga) nun der vierte Juniorpartner des Metropol-Projektes. Die Hauptlast als Trägervereine schultern die beiden Gründungsmitglieder Citybasket Recklinghausen (1. Regionalliga) und ETB SW Essen (2. Regionalliga) sowie VfL AstroStars Bochum (2. Liga ProB) und BSV Wulfen (1. Regionalliga).

„Wir freuen uns, dass die Hertener Löwen den Weg zurück ins Metropol-Projekt gefunden haben“, sagt Georg Kleine von Citybasket Recklinghausen. Trotz Rivalität bei den Seniorenteams haben die Ruhrgebiets-Vereine die gemeinsame Jugendförderung im Blick. „Jugend- und Nachwuchs-Bundesliga können wir im Revier am besten gemeinsam stemmen“, ergänzt Christoph Winck vom BSV Wulfen, der in diesem Jahr nach dreijähriger Juniorpartnerschaft zum Metropol-Trägerverein aufgestiegen ist.

„Mit jetzt acht Kooperationsvereinen sind wir so breit wie nie zuvor aufgestellt“, begrüßt auch Björn Barchmann von ETB SW Essen die Hertener Rückkehr. Sandra Müller, Vizepräsidentin der Hertener Löwen, sagt: „Die optimierte Jugendförderung durch das Metropol-Projekt ist uns wichtig. In unserer nächstjährigen Regionalliga-Mannschaften finden sich bereits einige Metropol-Spuren wieder.“

Metropol Baskets Ruhr spielen auf Bundesliga-Niveau

Die Metropol Baskets Ruhr haben sich in den vergangenen Jahren zu einem Vorzeigeprojekt der Nachwuchsförderung des NRW-Basketballs gemausert. Seit fünf Jahren hat die U16-Auswahl von MBR in jeder Saison die Playoffs der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) erreicht. 2016 hatte Metropol in der JBBL Bronze bei der Deutschen Meisterschaft gewonnen. Seit drei Jahren hat Metropol auch wieder einen Platz in der U19-Bundesliga.

Die neu installierten „Metropol Rookies“ der beiden Metropol-Gründer Thomas Schnell (Essen) und Holger Velmeden (Herten) kümmern sich intensiv um die Jungjahrgänge der U16 sowie um U14- und herausragende U12-Talente. Und das Metropol-Projekt soll noch auf breitere Beine gestellt werden, ist offen für weitere Juniorpartner. Das dezentrale Individualtraining ab der kommenden Saison optimiert die Spielerausbildung vor Ort. „Metropol hat immer den talentierten Spieler aber auch die Interessen der Heimvereine im Blick“, erklärt Bochums Metropol-Beauftragter David Schary.

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