LippeBaskets Werne orientieren sich am Sechs-Stufen-Plan

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Auch die LippeBaskets können sich über die Lockerungen freuen - auch wenn der klassische Basketball wohl noch ein Stück weit weg ist. Sie orientieren sich an einem Plan, um bald wieder spielen zu können.

Werne

, 09.05.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Etwas überrascht war er schon, gibt Christoph Henke, Trainer der LippeBaskets zu. Als Armin Laschet am Mittwoch die Lockerungen im Sport bekannt gab, saß Henke gerade in einer Videokonferenz mit den LippeBaskets. „Da haben wir gerade gesagt, dass wir nicht unbedingt an eine Besserung glauben und dann kam die Nachricht von Armin Laschet“, berichtet Henke.

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Ganz sicher, wie es jetzt weitergehen soll, sind die LippeBaskets noch nicht. „Meist kann man sich da ja ganz gut an DBB und WBV orientieren. Das werden wir jetzt wohl auch tun“, kündigt Christoph Henke an.

Der Deutsche Basketballbund hat auf seiner Homepage genau für diesen Fall einen Sechs-Stufen-Plan veröffentlicht. Darin ist genau fest gehalten, wie sich die Amateurvereine verhalten sollen, wenn sie wieder starten - vom individuellen Fitnesstraining bis zur Aufnahme des Spielbetriebs.

Eine Stufe besagt dabei auch, dass das Training in Kleingruppen, draußen und mit Sicherheitsabstand wieder aufgenommen werden kann. „Das werde ich mir jetzt auch sicherlich überlegen. Wir könnten da ein paar Technik-Einheiten machen“, so Henke.

Wann es aber wirklich zurück in die Halle geht, war - Stand Freitag Mittag - bei den Basketballern noch nicht festgelegt. „Wir werden da sicherlich mit der Stadt sprechen und schauen, was machbar ist“, so der Trainer der Regionalliga-Mannschaft.

„Das hilft jedem Mannschaftssportler“

Für das Teamgefüge wäre es aber sicherlich gut, wieder gemeinsam etwas machen zu können, weiß Christoph Henke: „Das hilft auf jeden Fall jedem Mannschaftssportler, auch wenn es vielleicht am Anfang noch nicht das ist, wo man am Ende hin will.“

Die LippeBaskets wollen der Stadt bei diesen Entscheidungen aber definitiv keinen Druck machen, erklärt Henke: „Da muss die Stadt einfach mal schauen, was jetzt machbar ist. Ich kann es aktuell noch nicht einschätzen, wie sie die Hygienemaßnahmen umsetzen können.“

Für den Trainer und seine Mannschaft sei das aber nun ein erster positiver Schritt in die richtige Richtung: „Das war ja auf jeden Fall schon mal richtig gut. Jetzt muss man mit der Zeit mal schauen, was man daraus für eine Saison umsetzen kann.“

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