Luca Dombrowski: „Ich möchte die Jungs auch von außen pushen“

hzFußball: Landesliga

Der SV Herbern hat mit Luca Dombrowski einen internen Neuzugang aus der eigenen A-Jugend dazu bekommen. Der Innenverteidiger hat Ambitionen, konzentriert sich aber in erster Linie auf die Mannschaft.

Herbern

, 12.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sich beim SV Herbern durchzusetzen, ist bekanntlich nicht einfach. Der Landesligist verfügt über einen breiten Kader, viele Positionen sind gleich doppelt mit starken Spielern besetzt. Keine einfache Aufgabe also für die sechs A-Jugendspieler, sich in den Fokus zu spielen.

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Einer, der das aber geschafft hat, ist Luca Dombrowski. Der Innenverteidiger kam in diesem Sommer, ebenso wie die anderen A-Jugendlichen, vorerst auf Probe in die erste Mannschaft. Sie sollten mittrainieren und die Chance bekommen, sich zu beweisen. Luca Dombrowski nutzte das.

Luca Dombrowski durfte schon 90 Minuten für den SV Herbern spielen

Regelmäßig war er in den Testspielen im Einsatz, zeigte auf der wichtigen Position in der Innenverteidigung starke Leistungen. Nun gehört er auch in der Saison zum Kader der ersten Mannschaft, durfte auch beim Pokalspiel gegen Ostenberge bereits 90 Minuten spielen. „Das freut einen natürlich unheimlich“, sagt der Innenverteidiger.

Obwohl auch die A-Jugend des SV Herbern in der Bezirksliga spielt, sei der Sprung in die Landesliga schon nochmal ein großer. „Da merkt man schon einen Unterschied, alles ist körperlich robuster und viel schneller. Außerdem sind wir bei den Trainings immer superviele, da merkt man natürlich auch den Konkurrenzkampf“, so der Innenverteidiger.

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Dennoch: In der Mannschaft fühlt er sich gut aufgenommen. „Das sind alles super Jungs. Wie sagt man: Mit denen kann man Pferde stehlen“, sagt Luca Dombrowski begeistert. „Wenn ich eine Frage stelle, unterstützen sie mich auch und helfen mir. Im Training werde ich auch verbessert, das versuche ich dann immer aufzunehmen. Ich will ja unbedingt lernen.“

In den beiden bisherigen Saisonspielen - einmal Liga und einmal Pokal - durfte Dombrowski bisher einmal ran. Doch wie viel erwartet er in seinem ersten Seniorenjahr? „Man ist da immer in so einem Zwiespalt“, erklärt er. „Auf der einen Seite weiß man ja, dass es das erste Seniorenjahr ist. Auf der anderen Seite will man aber natürlich immer spielen, sonst wäre man ja auch nicht ambitioniert genug.“

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Aber auch, wenn Dombrowski am Sonntag im Ligaspiel gegen den TuS Altenberge (Anpfiff: 15 Uhr, Rasenplatz der Sportanlage, Sportzentrum 2, Altenberge) wieder auf der Bank sitzt, will er den Kopf nicht hängen lassen. „Dafür bin ich auch überhaupt nicht der Typ“, sagt er. „Wenn ich auf der Bank sitze, zählt trotzdem am Ende der Sieg der Mannschaft. Und dafür will ich die Jungs auch von außen pushen.“

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