Luna Laabs postet ausführliches Statement zum Abschneiden beim Preis der Besten

Preis der Besten

Luna Laabs, Reiterin des RV St. Georg Werne, nahm am vergangenen Wochenende beim Preis der Besten in Warendorf teil. Zu ihrem Abschneiden äußerte sie sich nun ausführlich über Instagram.

Werne

, 29.05.2019, 17:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Luna Laabs postet ausführliches Statement zum Abschneiden beim Preis der Besten

Luna Laabs vom RFV St. Georg Werne, hier mit Dow Jones, hat sich zu ihrem Abschneiden beim Preis der Besten geäußert. © Falkenberg

Am vergangenen Wochenende fand in Warendorf der Preis der Besten statt, eines der renommiertesten Reitturniere für Nachwuchsreiter in Deutschland. Auch Luna Laabs, Reiterin des RV St. Georg Werne, war mit dabei. Laabs trat in jeweils zwei Dressurprüfungen an.

Platzierung jeweils im unteren Drittel

In der ersten Dressurprüfung am Samstag der Klasse S mit einem Stern schaffte es Laabs bei 25 Teilnehmern nicht, eine Platzierung zu erreichen. Mit einer Wertung von 67,05 Prozent erreichte Laabs Platz 23. Bei der zweiten Dressurprüfung am Sonntag trat Laabs erneut in einer Prüfung der Klasse S mit einem Stern an. Mit Wild Willy Granly, einem zehnjährigen Wallach der Rasse Dänisches Warmblut, wurde sie von 24 Teilnehmern nur Zwanzigste. So erreichte sie mit der Wertung von 68,34 Prozent keine Platzierung.

Dazu äußerte sich Laabs wie folgt über die Social-Media Plattform Instagram:

„Auch bei uns läuft nicht alles nach Plan. Und das ist total normal. Abharken, weitermachen !

Doch das ist nicht immer einfach. Gerade im Leistungssport, bei Championaten, wo es wirklich aufs „Abliefern“ ankommt.

Das Training am Freitag war vielversprechend.

Samstag hatten wir etwas Pech, dass zeitgleich mit unserer Prüfung eine Geländeprüfung lief - das ist eben nebenan - und Willy wurde unsicher. Er wusste nicht, worauf er sich konzentrieren sollte, es war alles interessant und forderte ihn. Ich konnte ihm in diesen Minuten leider nicht die nötige Ruhe geben, weswegen sich viele Fehler in den Ablauf einschlichen. Anlehnungsprobleme, Hinterhand voraus in den Seitengängen, Wechsel nicht auf Hilfen,... führten dazu, dass wir auf den letzten Plätzen mit noch 67% rangierten.

„Ich war enttäuscht, dass es so lief“

Ich war natürlich enttäuscht, dass es so lief. Aber ich kann es Willy absolut nicht übel nehmen, bei solch stressigen Situationen nicht selbst die Ruhe zu bewahren - da hat er nicht genug Erfahrung für. Vielmehr gewurmt hat es mich, dass ich damit nicht besser umgehen und ihm die nötige Sicherheit geben konnte. Da sollte man zwar meinen, ich bin ein alter Hase nach so vielen Jahren Reiten, man weiß richtig zu handeln. Vielleicht lag es eben an mir, weil ich selbst nicht 100% konzentriert, leicht nervös war und im Viereck verkrampfte. Sonntag: Willy lief draußen Bombe

Ein nicht so rosiges Wochenende

An sich lief es auch deutlich besser als am Vortag! Unsauberkeiten waren trotzdem dabei und die fünf Richter waren sich auch nicht wirklich einig, sodass die Prozente von 65-70% auseinandergingen, wir mit 68% dennoch im unteren Drittel rangierten

Zusammengefasst also ein nicht so rosiges Wochenende, gerade bei der ersten EM-Sichtung. Mit den Ergebnissen im Vorfeld hatten wir doch etwas bessere Erwartungen gehabt, aber überhaupt direkt im ersten Junge Reiter Jahr wieder unter den Besten Nachwuchsreitern zu sein, ist der größte Ansporn, weiter zu arbeiten und wieder anzugreifen.

Dramatisch ist es auf keinen Fall!

Auf ein Hoch- folgt ein Tiefpunkt, wenn man den Berg nicht direkt erklimmen kann, muss man eben zurückschalten, um weitermachen zu können.“

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Auch bei uns läuft nicht alles nach Plan. Und das ist total normal. Abharken, weitermachen ! Doch das ist nicht immer einfach. Gerade im Leistungssport, bei Championaten, wo es wirklich aufs „Abliefern“ ankommt. Das Training am Freitag war vielversprechend. Samstag hatten wir etwas Pech, dass zeitgleich mit unserer Prüfung eine Geländeprüfung lief - das ist eben nebenan - und Willy wurde unsicher Er wusste nicht worauf er sich konzentrieren sollte, es war alles interessant und forderte ihn Ich konnte ihm in diesen Minuten leider nicht die nötige Ruhe geben, weswegen sich viele Fehler in den Ablauf einschlichen. Anlehnungsprobleme, Hinterhand voraus in den Seitengängen, Wechsel nicht auf Hilfen,... führten dazu, dass wir auf den letzten Plätzen mit noch 67% rangierten. Ich war natürlich enttäuscht, dass es so lief. Aber ich kann es Willy absolut nicht übel nehmen, bei solch stressigen Situationen nicht selbst die Ruhe zu bewahren - da hat er nicht genug Erfahrung für. Vielmehr gewurmt hat es mich, dass ich damit nicht besser umgehen und ihm die nötige Sicherheit nicht geben konnte. Da sollte man zwar meinen, ich bin ein alter Hase nach so vielen Jahren Reiten, man weiß richtig zu handeln. Vielleicht lag es eben an mir, weil ich selbst nicht 100% konzentriert, leicht nervös war und im Viereck verkrampfte ‍♀️ Sonntag: Willy lief draußen Bombe An sich lief es auch deutlich besser als am Vortag! Unsauberkeiten waren trotzdem dabei und die fünf Richter waren sich auch nicht wirklich einig, sodass die Prozente von 65-70% auseinandergingen, wir mit 68% dennoch im unteren Drittel rangierten Zusammengefasst also ein nicht so rosigen Wochenende, gerade bei der ersten EM-Sichtung. Mit den Ergebnissen im Vorfeld hatten wir doch etwas bessere Erwartungen gehabt, aber überhaupt direkt im ersten Junge Reiter Jahr wieder unter den Besten Nachwuchsreitern zu sein, ist der größte Ansporn, weiter zu arbeiten und wieder anzugreifen. Dramatisch ist es auf keinen Fall! Auf ein Hoch folgt ein Tief bund wenn man den Berg nicht direkt erklimmen kann, muss man eben zurückschalten, um weitermachen zu können. ⛰ __________________________ Werbung

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