Marin Medjedovic (30) sieht das Vorrunden-Aus des SV Stockum von der Tribüne

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Mit nur drei Punkten verabschiedete sich der SV Stockum bereits in der Vorrunde der Hallen-Stadtmeisterschaften. Der Kapitän konnte seine Mannschaft dabei nicht auf dem Feld unterstützen.

Stockum

, 30.12.2019, 14:07 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Anspannung war Marin Medjedovic ins Gesicht geschrieben. Der 30-jährige Kapitän des SV Stockum sah von der Tribüne aus, wie seine Mannschaft gegen die Hammer Spielvereinigung Chance um Chance vergab und nach einer 1:0-Führung das Spiel am Ende doch noch abgeben musste. Selbst einen fälligen Neunmeter konnte Ahmed Lamaakez nicht verwandeln.

Die zweite Niederlage im zweiten Spiel besiegelte das Vorrunden-Aus für den SV Stockum bei der Werner Hallen-Stadtmeisterschaft. Marin Medjedovic ärgerte sich: „Wir hätten die Chancen machen müssen, die Möglichkeiten waren ja da.“ Am Liebsten hätte er seiner erneut personell geschwächten Mannschaft auf dem Platz geholfen, sagte er: „Auf dem Platz ist es einfacher als auf der Tribüne. Da kann man wenigstens was tun.“

Marin Medjedovic: „Ich hätte trotzdem gerne mitgespielt“

Doch die Möglichkeit bekam der 30-Jährige nicht. Aufgrund seiner Roten Karte aus dem Ligaspiel gegen die Reserve des TuS Wiescherhöfen ist er noch bis Anfang Januar gesperrt. „Das ist schade, aber hier geht es ja hauptsächlich um Spaß. Trotzdem hätte ich gerne mitgespielt“, berichtete der Kapitän. Ein Einsatz bei kommenden Hallenturnieren ist aber nicht ausgeschlossen.

So blieb dem 30-Jährigen am Ende nur das Zuschauen. Von der Tribüne sah er, wie seine Mannschaft mit einer 1:7-Niederlage gegen den späteren Stadtmeister Eintracht Werne ins Turnier startete. Als dann auch noch das Spiel gegen die Hammer Spielvereinigung verloren ging, war das Vorrunden-Aus besiegelt. Daran änderte auch der spätere Sieg gegen den BV 09 Hamm nichts mehr.

Das Fazit des Kapitäns fiel dennoch nicht negativ aus: „Wir sind hier geschwächt angetreten und wollten einfach nur unseren Spaß haben. Die Liga ist am Ende wichtiger für uns.“

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