Mission (Im)possible?

Fußball

DAVENSBERG Mit dem Westfalenligisten SV Davaria Davensberg will Spielertrainer Heiko Ueding eine "Sensation" schaffen. Die lautet ganz bescheiden: Klassenerhalt. Dafür muss es dem Coach gelingen, rund um seine Routiniers eine neue Mannschaft mit jungen Spielern aufzubauen. Sechs Neuzugänge kommen an die Davert, über eine weitere Verstärkung hüllt sich Ueding noch in Schweigen.

von Von Tina Nitsche

, 08.07.2009, 16:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sechs neue Gesichter laufen in der kommenden Saison für die Auswahl von Spielertrainer Heiko Ueding auf. Einer von ihnen ist Danny Banach, Sohn des am 17. November 1991 tödlich verunglückten ehemaligen Bundesligaspielers Maurice Banach. Banach will Vater nacheifern Er ist das große Vorbild seines Sohnes - der 21-Jährige, der vom BSV Roxel in die Davert wechselte, macht sich Hoffnungen auf einen Platz in Davarias Sturm. Eine Position, die auch Nawid Nesar besetzten soll. Erfahrungen hat er bereits in der A-Jugend von Westfalia Kinderhaus gesammelt.

Auch Patrick Wilkock kommt frisch aus der A-Jugend der Hammer Spielvereinigung in der Westfalenliga. "Das wird ein hartes Stück Arbeit für die beiden Youngster, aber auch sie wollen wir, wie bereits Martin Südfeld in der vergangenen Saison, erfolgreich auf Westfalenliganiveau heben", verrät Coach Heiko Ueding.

Im täglichen Training sollen die Grundlagen dafür geschaffen werden. Ueding steht vor der Aufgabe eine neue Mannschaft zu formen. "Und da müssen wir mehr tun als unsere Gegner, da wir nicht durchweg mit erfahrenen Spielern loslegen."

Noch ein vielseitig einsetzbarer Neuzugang? Gut, dass er da mit Thorsten Hase (vormals Rot-Weiß Ahlen II) auf einen Routinier zurückgreifen kann, der sowohl die Nummer sechs als auch die Zehn tragen kann. Gleiches gilt für Sebastian Hänsel, der von Borussia Münster aus der Kreisliga A ins Waldstadion gewechselt ist. Und vielleicht kommt noch ein vielseitig einsetzbarer Spieler dazu: "Ich habe da jemanden im Hinterkopf, aber noch ist nichts spruchreif", hüllt er sich diesbezüglich in Schweigen. Auf Patrick Kowalik (kam vom Bezirksligisten SG Sendenhorst) kann der Spielertrainer jedoch schon zählen. Pahlig bleibt "Der Klassenerhalt wäre eine Sensation", gibt der Mann, der die Davaren seit zehn Jahren coacht, als bescheidenes Saisonziel vor. Ueding muss seine Mannschaft auch in diesem Jahr wieder neu aufbauen und formen. "Wir sind limitiert, das ist bekannt, aber wir gehen das an." Da freut es ihn umso mehr, dass mit Jörg Pahlig ein weiterer Routinier im Verein bleibt. Offiziell wird der neue Kader am 19. Juli im Rahmen der St. Anna Kirmes vorgestellt. Bis dahin heißt es Training, Training, Training.

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