Mittwochabend, Flutlichtspiel: Dennis Närdemann (29) denkt gerne an den Landesliga-Aufstieg

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Vor zehn Jahren ist der SV Herbern in die Landesliga aufgestiegen. Ein Spieler, der daran maßgeblich beteiligt war, ist diesen Sommer zurückgekehrt: Dennis Närdemann (29).

Herbern

, 21.07.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es gibt Spiele, die vergisst man nicht. Meistens, weil man sie als Spieler mit einem besonderen Erlebnis verbindet: das erste Tor, der erste Platzverweis oder ein Aufstieg. Letzteres ist es für Dennis Närdemann, wenn er an den Landesliga-Aufstieg mit dem SV Herbern zurückdenkt. Der jährte sich nämlich am 14. Mai zum zehnten Mal.

„Mittwochabend, Flutlichtspiel“, das sind die ersten Erinnerungen, die Närdemann einfallen, wenn er an das Aufstiegsspiel beim VfL Kamen zurückdenkt. Mit zwei Bussen seien die Herberner angereist. Dank eines 5:0-Sieges machte der SVH den Aufstieg dingfest, zwei Tore davon erzielte der Stürmer selber. „An die Tore erinnere ich mich noch als wäre es heute“, sagt er und man hört das Lächeln in seiner Stimme: „Ich blicke gerne darauf zurück, zumal es mein einziger Aufstieg bislang war. Das hat echt Spaß gemacht.“ Dass es ein Spiel mit Flutlicht-Charakter war, zeigt auch die Statistik. Gleich drei Spieler von Kamen flogen damals vom Platz.

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Eigentlich war sogar angedacht, dass die Mannschaft von damals in diesem Jahr das 10. Jubiläum auf Mallorca feiert. „Wir wären so 20 Mann gewesen, auch die Trainer wären mitgekommen“, so Närdemann. Also auch Holger Möllers und Ralf Dreier. „Letztes Jahr haben wir das mal in den Raum geworfen.“ Doch Corona machte einen Strich durch die Rechnung, weswegen die Fahrt jetzt wann anders stattfinden soll.

Die Meistermannschaft von 2010. Nur noch wenige Spieler sind davon aktiv.

Die Meistermannschaft von 2010. Nur noch wenige Spieler sind davon aktiv. © Heinz Overmann (A)

„Ich habe richtig Lust auf die Saison“

Nur ein Jahr nach dem Aufstieg wechselte Närdemann erstmals zum FC Nordkirchen, kehrte aber 2014 zurück, bevor er 2017 wieder in Richtung FCN ging. Diesen Sommer dann die erneute Rückkehr des 29-Jährigen zu seinem Heimatverein. Aus der Meister-Elf ist er einer der wenigen, die noch spielen. Ein weiterer aktiver aus der Zeit ist Jussef Saado, der inzwischen für den Werner SC ebenfalls in der Landesliga spielt.

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Zum 10. Jubiläum also die Rückkehr - und viel Vorfreude auf die Vorbereitung, die am Montag gestartet ist. „Ich hab richtig Lust auf die Saison“, sagt der gebürtige Herberner, der aufgrund von Differenzen mit seinem vorherigen Verein aus Nordkirchen gewechselt ist. „Aber die Verbindung nach Herbern war ja immer da“, meint Närdemann. Zumal mit dem neuen Trainer Benjamin Siegert ihn nun auch sein Teamkollege aus der vergangenen Saison coacht. „Da haben wir das quasi auf dem kurzen Dienstweg geregelt.“

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