„Na klar, zocken will man immer“: Eric Sabe muss sich mit einer neuen Rolle zurechtfinden

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19 Minuten durfte Eric Sabe am Sonntag gegen Drensteinfurt mitmischen. Für den Abwehrspieler war es quasi ein kleines Comeback. Denn es war das erste Pflichtspiel des 26-Jährigen diese Saison.

Herbern

, 12.10.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Insgesamt 15 Mal stand Eric Sabe in der vergangenen Spielzeit in der Fußball-Landesliga für den SV Herbern auf den Platz. Er gehörte in der abgebrochenen Saison unter Ex-Trainer Holger Möllers zu einem der Stammkräfte in der Abwehr. Doch in dieser Spielzeit suchte man den 26-Jährigen bislang noch lange auf dem Platz - bis Sonntag.

Da gab Sabe nämlich eine Art kleines Comeback für den SVH beim 3:0-Sieg gegen den SV Drensteinfurt. In der 71. Minute wurde er für Dennis Närdemann eingewechselt, kam dann auf die Sechser-Position ins Mittelfeld. Nach langer Pause. „Ich war beruflich und privat verhindert, war dann im Urlaub. Und so führte eins zum anderen“, erklärt Sabe.

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Entsprechend brauchte Eric Sabe einen Moment, um ins Spiel zu finden: „Es war gut, mal wieder zu spielen. Aber man musste sich erstmal wieder dran gewöhnen, in die Zweikämpfe zu kommen und das Gefühl fürs Spiel zu finden“, sagt er einen Tag danach.

Eric Sabe trifft auf eine eingespielte Mannschaft des SV Herbern

Zumal er in eine nach fünf Spieltagen festgespielte Mannschaft gekommen ist: „Die spielen natürlich alle überragend zurzeit. Wenn man jetzt rankommt und spielen will, dann sieht man kein Land. Das ist aber auch alles berechtigt, die sind alle gut drauf und dann sollte man die auch spielen lassen“, so Sabe, der schon für Gievenbeck in der Westfalenliga gestartet ist.

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Zumal der Abwehrspieler auch nicht versprechen kann, nun häufiger dabei zu sein: „An der zeitlichen Klamotte ändert sich erstmal nicht viel. Ich werde so dabei sein, wie es mir die Zeit zulässt, und wenn es nur einmal die Woche ist, dann ist es so.“

Auch wenn er weiß, dass er dann häufiger erstmal zugucken muss: „Na klar, zocken will man immer. Nur wenn man nicht trainieren kann, dann finde ich gut, dass die Jungs spielen, die den Aufwand betreiben.“ Wenn er dann spielt, will er natürlich seine Leistung abrufen. Trotzdem gibt er sich diplomatisch: „Ich hab da gar keine andere Wahl. Trotz allem steht der Erfolg der Mannschaft vor meinem eigenen.“

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