Nach Italien-Absage: Kamil Jablonski kann wieder auf Ironman-Start in 2020 hoffen

hzTriathlon

Gibt es doch noch einen Ironman-Start von Kamil Jablonski in diesem Jahr? Nach der Absage seines Rennens in Italien ist der Werner Triathlet noch auf eine andere Startliste gerutscht.

Werne

, 16.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach der Absage des Ironman in Italien sah es so aus, als ob der Lüner Kamil Jablonski in diesem Jahr bei keinem Eisenmann-Rennen mehr starten würde. Nun kann sich der Triathlet des TV Werne wieder Hoffnung machen, doch in 2020 noch mal starten zu können.

Denn nach der Absage aus Italien hat es Jablonski doch noch auf die Startliste für den Ironman in Cascais in Portugal geschafft. „Das wollten mir die Veranstalter erstmal nicht zugestehen, aber nach einem bisschen E-Mail-Verkehr ging das jetzt doch“, erklärt der Extrem-Triathlet. Zuerst hatten die Verantwortlichen von Ironman den Startern nämlich zugesagt, dass ihre Anmeldung für den Langstrecken-Triathlon in Italien direkt auch für das kommende Jahr gelten würde. Doch auf diesen Start will Jablonski im kommenden Jahr verzichten, „weil ich dann wieder auf Hawaii starten will und das würde sich beißen“, erklärt er.

Nun startet er wahrscheinlich am 7. November - alles wieder unter Vorbehalt. Denn die Veranstalter halten sich für sämtliche Ironman-Rennen vor, bis 50 Tage vor dem Rennen doch noch abzusagen - wie es eben in Italien der Fall war. Für Portugal läuft diese Frist am 19. September aus. Jablonski ist aber hoffnungsvoll: „Die Corona-Entwicklungen hier sind deutlich besser“, sagt er. Außerdem hätten schon andere Ironman-Veranstaltungen in Europa stattgefunden, seit Anfang September waren es drei.

Start noch weiter entzerren

Auch für den Ironman würde dann natürlich ein Hygienekonzept gelten, wie Kamil Jablonski erklärt: „Bei allem, was nicht Teil des Rennens ist, muss man auch eine Maske tragen.“ Also beispielsweise bei der Anmeldung zum Rennen. Dort bekommt auch jeder Athlet einen Timeslot, wann er sich anmelden kann, um größere Menschenansammlungen zu vermeiden. Zwar würde es wohl laut Jablonski nicht weniger Startplätze geben, dafür wird der Start aber wahrscheinlich entzerrt. „Es gab ja sowieso immer den Rolling Start, also das nur fünf oder zehn Athleten gleichzeitig ins Wasser gehen.“

Jetzt würden die Athleten nacheinander ins Wasser gehen: „Wahrscheinlich dann so, dass die Schnellsten als Erstes und die Langsamsten als letztes Starten, damit man sich da nicht in die Quere kommt.“

Jetzt lesen

Außerdem sollen die Triathleten sich auf der Strecke selber versorgen. Heißt, dass ihnen kein Wasser angereicht wird. Stattdessen müssen sich die Athleten die geschlossenen Getränke selber greifen, was vor allem auf dem Rad hinderlich ist: „Da muss man dann runterbremsen dafür.“ Wie die Hygienemaßnahmen im Detail aussehen, will Kamil Jablonski sich dann angucken, wenn seine Teilnahme auch wirklich feststeht.

Lesen Sie jetzt

Zum ersten Mal wären die Triathleten der TV Werne Wasserfreunde in diesem Jahr in der NRW-Liga angetreten. Doch die findet nun nicht mehr statt. Die Wasserfreunde behelfen sich anders. Von Johanna Wiening

Lesen Sie jetzt