Nico Plechaty: „Jeder Spieler hat Druck“ beim SV Herbern

hzFußball-Landesliga 4

Erst vier Wochen trainiert Nico Plechaty beim SV Herbern mit, trotzdem fühlt er sich schon als Teil einer „großen Familie“, wie er sagt. Dafür verzichtet er auf seine Lieblingsposition.

Herbern

, 30.07.2019, 16:53 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit Anfang Juli befindet sich Nico Plechaty im Mannschaftstraining des SV Herbern. „Sehr, sehr wohl“ fühle er sich schon in seiner neuen sportlichen Heimat, sagt der 20-Jährige. Im Sommer war er vom Westfalenligist Lüner SV in die Landesliga gewechselt. In Lünen stand er in der vergangenen Saison zwölf Mal in der Westfalenliga auf dem Platz, zumeist allerdings als Einwechselspieler.

Obwohl er erst seit rund vier Wochen Teil des Herberner Kaders ist, hat Plechaty sich schon bestens ins Mannschaftsgefüge eingelebt - und das, obwohl der Kader 26 Mann groß ist „Wir sind wie eine große Familie. Man hat das Gefühl, als würde man sich schon seit drei Jahren kennen“, sagt Plechaty. „Er macht sich hervorragend und hat sich mehr als gut integriert“, sagt SVH-Trainer Holger Möllers über seinen neuen Schützling.

Der sammelte in der Vorbereitung schon eifrig Spielminuten, kam im zentralen Mittelfeld und auf der rechten Seite zum Einsatz. Über seine künftige Position herrscht in Herbern allerdings noch keine Gewissheit.

Nico Plechaty: „Jeder Spieler hat Druck“ beim SV Herbern

Zuletzt setzte ein Keim Nico Plechaty (l.) außer Gefecht. © Sebastian Reith

Plechaty würde am liebsten im zentralen Mittelfeld spielen, glaubt Möllers. Vorgesehen hat er ihn aber für rechts. „Da wird es einfacher für ihn“, so Möllers, der einen Zweikampf zwischen Erik Sabe und Plechaty erwartet. Auch Plechaty selbst glaubt, wohl vor allem auf der rechten Außenbahn zum Einsatz zu kommen. „Deshalb haben die mich geholt“, so Plechaty, der aber beides gerne spiele.

Holger Möllers: „Er hat ein bisschen Pech gehabt“

Viel spielen konnte Plechaty zuletzt allerdings nicht. „Er hat ein bisschen Pech gehabt“, sagt Holger Möllers. Beim Schwimmen fing sich der junge Fußballer, der aktuell in Capelle wohnt, einen Keim ein und musste das vergangene Wochenende pausieren. Die Spiele gegen Westfalia Kinderhaus und den VfL Senden beim heimischen Fuchs-Cup verpasste er.

Jetzt allerdings greift Plechaty wieder an, will um eine möglichst gute Ausgangslage beim Saisonstart am 11. August, wenn der SVH beim SV Dorsten-Hardt antritt, kämpfen. Dabei spricht er offen über den Konkurrenzkampf im Kader des Vorjahres-Sechsten. „Jeder Spieler hat Druck“, sagt Plechaty. Er schlussfolgert daraus: „Jetzt heißt es Zähne zusammenbeißen und Gas geben.“

Lesen Sie jetzt