Philipp Dubicki und der SV Herbern beantworten sich selbst die Mentalitätsfrage

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Eigentlich läuft es derzeit gut beim SV Herbern. Doch die Niederlage gegen Senden hat dafür gesorgt, dass sich die Herberner die Mentalitätsfrage stellten. Die Antwort folgte auf dem Platz.

Herbern

, 30.10.2019, 10:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich war es eine 1:3-Niederlage, die immer mal passieren kann. Doch das Spiel beim VfL Senden hat den SV Herbern beeinflusst, gibt Kapitän Philipp Dubicki zu: „Wir haben uns danach schon zusammengesetzt und die Frage gestellt, wie sowas passieren kann.“ Die Herberner waren in Senden nach dem Ausgleichstreffer in der zweiten Halbzeit völlig auseinandergebrochen und hatten noch zwei weitere Gegentreffer kassiert.

„Das war schon eine Mentalitätssache, die uns da passiert ist. Wir konnten uns alle selbst nicht so richtig erklären, warum wir uns so hängen lassen haben“, erzählt der Kapitän des SV Herbern. In einer Besprechung mit Mannschaft und Trainerteam wurden die Probleme aus dem Senden-Spiel ganz klar angesprochen - mit dem Vorsatz, es in der nächsten Woche besser zu machen.

„Konzentrierter spielen und mehr zeigen“

„Wir wollten konzentrierter spielen und mehr zeigen. Da geht es dann auch um Sachen wie auf dem Platz sprechen oder wie man in die Zweikämpfe reingeht“, erklärt Philipp Dubicki. In der Trainingswoche lag darauf der Fokus - mit Erfolg. Im Spiel gegen den SV Eintracht Ahaus gingen die Herberner deutlich offensiver zum Ball und zeigten auch nach dem frühen 0:1-Rückstand ihre Qualitäten. „Wir sind froh, dass das insgesamt so gut funktioniert hat“, so Dubicki.

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Als Kapitän sieht er sich bei den Mentalitätsfragen noch etwas mehr in der Verantwortung: „Natürlich will man da vorweg gehen. Ich hatte auch ein Vier-Augen-Gespräch mit Jens (Co-Trainer Jens Kalpein, Anm.d.Red.). Wir haben darüber gesprochen, wie wir uns in diesen Dingen dauerhaft verbessern können.“

„Ich möchte, dass wir uns weiterentwickeln“

Und auch seinen Mitspielern gegenüber versucht er, Dinge anzusprechen: „Ich möchte, dass wir uns weiterentwickeln. Das ist dann zum Beispiel, wenn einer sagt `Jungs, ich hab hier zwei Gegenspieler`. Da versuche ich, dann auch zu helfen, dass dann zum Beispiel bestimmte Leute angesprochen werden und nicht nur allgemein.“

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Doch die Verantwortung soll nicht alleine auf den Schultern des Verteidigers liegen: „Wir haben viele Jungs, die Verantwortung übernehmen können. Auf dem Platz ist das manchmal schwierig, sich um sich selbst und die anderen zu kümmern. Aber daran arbeiten wir.“

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Das Spiel gegen Ahaus war da ein guter Anfang, ist sich Philipp Dubicki sicher. Jetzt gilt es, im Spiel gegen Gemen nachzulegen: „Gemen war in der Vergangenheit immer ein schwerer Gegner für uns. Aber mit der richtigen Mentalität haben wir auch da eine Chance.“

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