Pleite statt Befreiungsschlag: Damen des Werner SC verlieren erneut

Fußball: Kreisliga B

Es sollte endlich alles besser werden für den Werner SC. Die Damenmannschaft wollte beim Spiel gegen Altenberge II unbedingt gewinnen - das gelang jedoch nicht.

Werne

05.10.2020, 15:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Werner Trainerduo war am Sonntag alles andere als zufrieden.

Das Werner Trainerduo war am Sonntag alles andere als zufrieden. © Helga Felgenträger

Der Frauenmannschaft des Werner SC gelang beim Auswärtsspiel kein Befreiungsschlag - im Gegenteil: Beim 1:3 in Altenberge verhinderte die gut aufgelegte WSC-Torhüterin Paula Gräve eine höhere Niederlage.

Kreisliga B

TuS Altenberge II - Werner SC 2000

3:1 (1:0)

Die Wernerinnen fanden denkbar schlecht ins Spiel, lagen nach dem ersten Fehler der Defensive bereits Mitte der ersten Halbzeit mit 0:1 zurück. Nach einer Ecke für Altenberge war Lisa Tasler unbedrängt im Strafraum zur Stelle, sie traf per Direktabnahme zum 1:0 (21.).

Kurz darauf hatte Werne den Anschlusstreffer mehrfach auf dem Fuß: Der WSC-Offensive boten sich große Möglichkeiten, doch die TuS-Torhüterin konnte mehrfach den Ausgleichstreffer verhindern. In der Halbzeitpause stellte Werne um und brachte mit Neele Nolle und Jacqueline Gluschak frische Kräfte aufs Feld.

Nach einem langen Ball hinter die Dreierkette der Gäste traf Marit Greshake aus abseitsverdächtiger Position mit einem Schuss aus 10 Metern zum 2:0 (64.). Die Blau-Roten fanden über die gesamte Spieldauer nie wirklich in die Partie. Defensiv fehlte ihnen der Zugriff und vorne die Durchschlagskraft.

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So hatten die Gastgeberinnen, die Ball und Gegner weitgehend kontrollierten, keine große Mühe, einen ungefährdeten Heimsieg einzufahren. Mit einem sehenswerten Konter erhöhten sie erneut durch Lisa Tasler auf 3:0 (86.).

Was man den Wernerinnen allerdings zugutehalten muss: Sie zerfielen nicht und erzielten zumindest noch in der letzten Spielminute den Anschlusstreffer durch eine Einzelaktion von Anna Jersemann zum 3:1 (90.)

„Wir haben heute keine gute Leistung unserer Mannschaft gesehen. Wir brauchen das nicht schönzureden“, resümierten die Trainer Martin Baur und Thomas Volkenrath. „Wir sind sehr enttäuscht. Jetzt müssen wir die Ärmel hochkrempeln, den Kopf wieder nach oben richten, um schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur zu finden.“

WSC: Gräve, M.Nolle, Gluschak, Sievert, Asche, Kara, Timmermann, Prinz, Jersemann, Haker, Dold, N.Nolle, Kimmlinghoff, Jücker

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