Raum zum Entfalten: LippeBaskets-Reserve fördert Werner Nachwuchs-Talente

LippeBaskets

Bei der zweiten Basketball-Mannschaft der LippeBaskets Werne trainieren schon viele Jugendliche mit. Spielertrainer Jan König hat verraten, wer von ihnen das Zeug hat, der Mannschaft zu helfen.

Werne

, 24.07.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jordan Most (r.) ist gerade mal 13 Jahre alt und kämpft trotzdem schon um einen Kaderplatz in der Reserve der LippeBaskets.

Jordan Most (r.) ist gerade mal 13 Jahre alt und kämpft trotzdem schon um einen Kaderplatz in der Reserve der LippeBaskets. © LippeBaskets

Spätestens seit Louis Barkowski, Niko Tilkiaridis und Nils Brinkmann ist klar: Das Konzept der LippeBaskets-Nachwuchsarbeit trägt Früchte. Die drei „Millenium-Boys“ haben sich mittlerweile fest im Kader der ersten Mannschaft etabliert. Das bietet Raum, um andere vielversprechende Talente zu fördern:

„Wir bieten den Jungs an, gegen Herren Basketball zu spielen, und genau so lernt man, Basketball zu spielen“, erklärte der Spielertrainer des Reserveteams, Jan König. Unter den begabten Jungs gibt es jede Art von Spielertyp: Vom schnellen Verteidiger, über hochprozentige Werfer bis hin zu stabilen Post-Spielern ist unter den 13- bis 18-Jährigen alles dabei. Feste Kaderplätze wurden aber noch nicht vergeben. Erst im Laufe des Sommers wird sich herauskristallisieren, wer das Zeug für die Oberliga hat.

Jordan Most ist ein „kompletter Spieler“

Ganz hoch im Kurs steht Jordan Most. Der 13-Jährige hat in der vergangenen Saison bereits Erfahrungen in der JBBL im Trikot der Metropol Baskets gesammelt und bewies sich auch im WBV-Kader. „Ich glaube, er hat auf jeden Fall das Zeug dazu, bei uns zu spielen. Er ist unglaublich talentiert“, schwärmte König. In seinem jungen Alter sei Most schon ein „kompletter Spieler“, der nicht nur über eine gute Größe, sondern auch über sicheres Ballhandling verfüge.

„Er hat eine gesunde Allrounder-Mentalität und besitzt eine große Vielseitigkeit im Abschluss durch variantenreiche Moves“, benannte der Reserve-Trainer die Stärken des Nachwuchsspielers. Ob und in welchen Teams Most bei den LippeBaskets auflaufen wird, hängt auch davon ab, wie sich seine diversen Trainingseinheiten kombinieren lassen.

Viele Testspiele und intensives Training bei den LippeBaskets Werne

In der letzten Saison durften sich Henning Möllmann und Fin Eckardt schon im Reserveteam beweisen. Nun folgen weitere Spieler, bei denen König viel Potential sieht: Eckardts jüngerer Bruder Len sei vor allem mit seinem guten Wurf aufgefallen. Jannik Möller und Louis Krause seien stark im Post-Game und Jordan Most ein hochprozentiger Scorer.

Jan König (l.) will in seinem Team - die zweite LippeBaskets-Mannschaft - junge Talente fördern.

Jan König (l.) will in seinem Team - die zweite LippeBaskets-Mannschaft - junge Talente fördern. © Matthias Kerk (A)

Die coronabedingte, lange Vorbereitungszeit kann den Jugendspielern dabei in die Karten spielen. „Es werden viele Testspiele und intensives Training stattfinden. Das hilft den jungen Spielern, da nicht so viel Wettbewerb herrscht“, begründete König. Er zeigte sich begeistert vom Engagement der LippeBaskets-Rookies, die ständig in großer Anzahl in der Halle zu finden seien.

Junge Talente sollen sich an den Seniorenspielern orientieren

Die Mischung aus erfahrenen Spielern und Jugendlichen bewies sich bisher als sehr erfolgreich. Auch in dieser Saison soll die Verantwortung im Oberliga-Team beim festen Kern, der aus sechs bis sieben Spielern besteht, liegen. Die Seniorenspieler stellen für junge Talente Säulen dar, an denen sie sich orientieren können. „Der Druck soll nicht von Anfang an zu hoch sein. Außerdem können die älteren Spieler die Jüngeren immer gut in Szene setzen“, erklärte König das Konzept.

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Trainiert wird zunächst einmal mittwochs und freitags, wenn auch das Regionalliga-Team in der Halle ist. So besteht die Möglichkeit, getrennt in den Trainingsgruppen zu bleiben und zum Abschluss gemeinsam zu spielen. Wer sich seinen festen Kaderplatz erkämpft, das bleibt erst einmal noch offen.

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