Rennatmosphäre auf dem Rad für jedes Alter

Radsport: Poco-Cup

Der Poco-Cup geht am Sonntag in seine neunte Auflage. Hobby- und Elitefahrer jeden Alters messen sich auf einem 2,6 Kilometer langen Rundkurs. Nicht nur weil der Kurs die Hälfte seines ehemaligen Schulweges einschließt, kennt Marcel Dagge die Strecke in- und auswendig.

WERNE

, 16.09.2017, 12:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das Möbelhaus in Bergkamen unterstützt den Renntag des RSC Werne seit der ersten Ausgabe. Marktleiter Christian Stepputtis (2.v.r.) sagt: „Die Unterstützung ist meist in wenigen Minuten geregelt.“ Auf RSC-Seite bestätigt man die unkomplizierten Verhandlungen.

Das Möbelhaus in Bergkamen unterstützt den Renntag des RSC Werne seit der ersten Ausgabe. Marktleiter Christian Stepputtis (2.v.r.) sagt: „Die Unterstützung ist meist in wenigen Minuten geregelt.“ Auf RSC-Seite bestätigt man die unkomplizierten Verhandlungen.

Auch im Rahmen des Poco-Cups ist er schon zigfach an der Capeller Straße gestartet und hat über Butenlandwehr, Fürstenhof und Stemmenkamp zahlreiche Runden gedreht. In diesem Jahr werden es erstmals 28 Runden sein, die der 21-jährige Dagge absolvieren will. Neben Frederik Volmerg und Patrick Naber ist er einer von drei Fahrern des Ausrichtervereins RSC Werne, der in der Eliteklasse an den Start geht. Um 15.10 Uhr fällt der Startschuss für das 72,8 Kilometer lange Hauptrennen des Tages.

„Ich bin im Juni in die B-Klasse aufgestiegen und möchte möglichst lange vorne mitfahren“, sagt Dagge. Vereinsfahrer müssen in A- oder B-Klasse, die beiden höchsten deutschen Amateurklassen, oder in die Halbprofi-Kategorie (KT) eingestuft sein, um beim Hauptrennen zu starten. Das Rahmenprogramm bilden ein C-Klasse-Rennen und mehrere Jugend- sowie Schülerrennen.

Hobbyrennen für alle

Wer keine Rennlizenz hat, aber „die Nervosität am Start spüren will“, wie es RSC-Pressewart Michael Weber nennt, darf beim Hobbyrennen an den Start gehen. Das gibt es für Kinder von neun bis 15 Jahren und für Erwachsene. Der Nachwuchs fährt einmal den 2,6 Kilometer langen Kurs, die Erwachsenen drehen zehn Runden für 26 Kilometer. Startgebühren von 15 Euro werden nur bei den Großen erhoben.

Die Kleinen dürfen kostenlos an die Startlinie rollen. „Ein Rennrad ist auch nicht nötig. Die Art des Fahrrads ist egal, Hauptsache die Bremsen funktionieren und man hat einen Helm. Der ist Pflicht“, sagt Weber. Er räumt aber ein, dass bei den Erwachsenen auch in der Hobby-Klasse zu „90 Prozent ambitionierte Fahrer“ zu erwarten sind.

Seit Jahren unverändert

Der Kurs ist seit Jahren unverändert, bietet vier schnelle Geraden. „Für Ausreißer ist das schwierig. Vielleicht kann sich eine größere Gruppe lösen“, sagt Fahrer Marcel Dagge, der wie die meisten Elite-Starter auf ein hochmodernes Rad mit Rahmen und Laufrädern aus Carbon setzt.

Zum zehnjährigen Geburtstag könnte die Strecke sich übrigens ändern und hügeliger werden: Der RSC hat sich um die Landesverbandsmeisterschaft beworben, die dann im Mai 2018 im Rahmen des Poco-Cups stattfinden soll.

Startzeiten und Meldebedingungen finden sich auf der Internetseite des e unter Rennsport.

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