Reserve des SV Herbern hat gegen den Spitzenreiter aus Mecklenbeck keine Chance

hzFußball: Kreisliga A

Der SV Herbern II geht im Heimspiel gegen DJK Mecklenbeck mit 1:6 unter. Nur ein Herberner Spieler fiel im zweiten Durchgang positiv auf und zeichnete sich aus.

Herbern

, 12.10.2020, 10:20 Uhr / Lesedauer: 2 min


Die Reserve des SV Herbern hat am Sonntag eine Art Lehrstunde von Gegner Wacker Mecklenbeck erhalten. Die Herberner verloren im Heimspiel gegen den Tabellenersten der Kreisliga A2 Münster mit 1:6 (0:6).

Kreisliga A2 Münster
SV Herbern – Mecklenbeck 1:6 (0:6)

Die junge Herberner Mannschaft war gegen das erfahrene Mecklenbecker Team von Beginn an überfordert. Zu Spielbeginn hätte es nicht schlechter laufen können. Zwei Minuten waren gespielt, da kam Herberns Hintermannschaft in Nöten. Anstatt den Ball eindeutig zu klären, versprang dieser der Herberner Hintermannschaft. Die Kugel tickte zu Jonas Bexten, der aus 16 Metern abzog und zur Führung für die Gäste traf.

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Herbern erholte sich von dem frühen Gegentor nicht. Das Gegenteil war der Fall. Mecklenbeck kam zu zahlreichen Torchancen.

Die Heimmannschaft stand völlig unsortiert. Auch die Zweikampfführung war eine Katastrophe. Deswegen waren weitere Gegentore abzusehen. Und diese ließen auch nicht lange auf sich warten. Lukas Strohbücker eröffnete in der 18. Minute das Offensivfestival der DJK Mecklenbeck. Michael Averweg (27./45.) und Jan Hoffmann (28./39.) sorgten bis zum Pausenpfiff für eindeutige Verhältnisse und für Kopfschütteln bei Herberns Trainer Daniel Heitmann. Dieser war mit der Leistung überhaupt nicht einverstanden: „Die Zweikämpfe wurden nicht geführt und in der Defensive standen wir richtig schlecht.“

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Das änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht. Mecklenbeck nutzte aber im Gegensatz zur ersten Halbzeit die Torchancen nicht. Zahlreiche Aluminiumtreffer standen den Gästen in Durchgang zwei zu Gute. Außerdem zeichnete sich Herberns Torhüter Timo Zurloh in der 81. Minute aus, als er innerhalb von 15 Sekunden gleich drei Schüsse von Mecklenebeck parieren konnte. Dafür gab es Applaus von den Zuschauern und sogar von den Gäste-Spielern. Ein schwacher Trost für Zurloh, wenn man am Ende die 1:6-Pleite betrachtet.

Heitmann versuchte die Niederlage zu erklären: „Vielleicht lag es ja an unserer Unerfahrenheit im Team. Kapitän Kilian Höring drückte es schon härter aus: „Das war ein Klassenunterschied.“

Herbern: Zurloh – Drews, Fuhr, Leon Krampe (59. K. Höring), Brinkmann, Krysiak, Kortendick, Koch (76. Paschedag), Bergmann, Hülk, Mangold

Tore: 0:1 (2.), 0:2 (18.), 0:3 (27.), 0:4 (28.), 0:5 (39.), 0:6 (45.), 1:6 Brinkmann (85.)

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