Robin Schwick hofft, nicht nur einmal mit Herbern gegen Nordkirchen zu spielen

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Im Sommer wechselt Robin Schwick vom FC Nordkirchen zum SV Herbern. Einen Abschied bekommt er möglicherweise nicht - hofft aber weiterhin auf ein Wiedersehen in der kommenden Saison.

Herbern, Nordkirchen

, 06.04.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwei Jahre hat Robin Schwick für den FC Nordkirchen gespielt - und das sehr erfolgreich. Im Sommer aber wird er den Verein wechseln und eine Liga höher, beim SV Herbern spielen. Ob er vorher nochmal in Schwarz-Weiß aufläuft, ist noch unklar.

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„Das wäre wirklich sehr schade, wenn ich hier mich nicht vernünftig verabschieden könnte“, sagt auch der 20-Jährige selbst. „Zumal wir ja zuletzt richtig gut drauf waren.“ Jedes der vier bisherigen Rückrundenspiele hatten die Nordkirchener gewonnen und stehen damit auf dem dritten Rang in der Bezirksliga.

Aber nicht nur für einen richtigen Abschied hofft Robin Schwick auf eine Fortsetzung der Saison. Auch im Hinblick auf die neue Spielzeit wünscht sich Schwick bei seinem neuen Verein das: „Es wäre natürlich fantastisch, wenn wir in der kommenden Saison dann öfter aufeinandertreffen würden in der Liga.“

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Doch selbst, wenn es so weit nicht kommt - schließlich ist der TuS Haltern II bereits neun Punkte vor den Nordkirchenern - könnte Robin Schwick auch ohne eine Fortsetzung der Saison noch eine Art Abschied bekommen.

Denn der SV Herbern will in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit sein erstes Freundschaftsspiel gegen die Nordkirchener austragen. „Das wäre cool, wenn man da dann direkt aufeinandertreffen würde“, freut sich auch der 20-Jährige über die Idee.

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An ein Spiel ist aktuell allerdings nicht zu denken. Aufgrund des Coronavirus setzt die Fußballsaison bereits seit rund drei Wochen aus. „Das ist so langweilig aktuell“, sagt auch Robin Schwick. „Ich würde gerne wieder spielen, aber im Moment gehts leider nicht.“

Und wenn es erst wieder geht, wenn er in Herbern startet? „Dann ist das schade, aber es ist so“, erklärt er. „Ich freue mich auf Herbern und die Zeit dort. Das wird sicherlich eine Herausforderung für mich.“

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Einige Spieler aus dem Kader kennt Robin Schwick bereits. „Mit Dominick (Lünemann, Anm. d. Red.) habe ich in Nordkirchen zusammengespielt, mit Patrick Sobbe in Lüdinghausen und mit Philip Just in Ahlen“, erzählt er. „Und dann gibts noch so Jungs wie Basti Schütte oder Marcel Scholtysik, die kennt man einfach vom Sehen.“

Gerade weil er seine zukünftigen Mannschaftskollegen bereits kennt, weiß Robin Schwick: Einfach wird es für ihn in Herbern sicherlich nicht. „Die Jungs sind schon richtig gut aufgestellt, egal auf welcher Position. Da wird es nicht einfach, sich da durchzusetzen.“

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Und auch, dass sein aktueller Mitspieler Benjamin Siegert in Herbern bald sein Trainer sein wird, sei kein Vorteil für ihn - eher das Gegenteil. „Benni weiß wie es läuft. Der wird nach Leistung aufstellen“, erklärt Schwick. „Und weil er mich eben kennt, wird er da nochmal ganz genau hinschauen, schätze ich.“

Befürchtungen, dass der Fußball auch zu Beginn der neuen Saison noch vom Coronavirus ausgebremst werden könnte, hat Robin Schwick nicht: „Die startet ja erst im August. Bis dahin können wir hoffentlich endlich wieder Fußball spielen. Dann wird es auch Zeit.“

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