Schon wieder die Leiste: So steht es um den verletzten Top-Torjäger Abdullah Sahin

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Sechs Wochen musste Abdullah Sahin bei den Spielen von Eintracht Werne in der Hinrunde zuschauen. Gerade wieder fit, verletzte er sich bei der Stadtmeisterschaft nun erneut. Das ist die Diagnose.

Werne

, 10.01.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seine Tore sind einer der Grundsteine für den Erfolg von Eintracht Werne. Abdullah Sahin ist mit 13 Treffern Top-Torjäger des Kreisligisten. In der Liga hatte er aber zuletzt eine längere Ausfallzeit zu beklagen. Rund sechs Wochen konnte der Stürmer keine Tore für seine Mannschaft schießen. Kurz vor der Winterpause meldete er sich wieder fit - nur, um zum Vorbereitungsstart jetzt wieder verletzt auszufallen.

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„Es ist wieder die Leiste. Mit der hatte ich ja schon in der Hinrunde Probleme“, erklärt der Stürmer. Eine Leistenzerrung war für ihn auch die Diagnose gewesen, die ihn in der Liga zur Pause gezwungen hatte. Die Ursache für die erneuten Probleme liegt dieses Mal bei der Stadtmeisterschaft.

Das Finale ging nur noch auf Sparflamme

„Im Spiel gegen die Hammer SpVg habe ich mich im Zweikampf nach dem Ball gestreckt. Da habe ich es sofort wieder gespürt“, so Abdullah Sahin. Schon im Finale habe er deshalb nur noch auf Sparflamme gespielt und sei weniger gelaufen, so der 29-Jährige.

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Besonders bitter: Eigentlich wollte der Top-Torjäger gar nicht bei der Stadtmeisterschaft mitspielen. Nur weil die Eintracht unter Personalmangel litt, war Abdullah Sahin mit von der Partie. „Ein bisschen denkt man schon, warum man überhaupt mitgespielt hat“, so der 29-Jährige. „Aber eigentlich bereue ich es nicht. Man kann ja nicht wissen, dass so etwas passiert.“

„Von Fußball will ich jetzt erstmal nichts hören“

Nun wird der Stürmer vorerst aussetzen. Auch beim Trainingsauftakt seiner Eintracht am Dienstag war er nicht dabei. „Ich werde jetzt erstmal keinen Sport machen, bis es wieder komplett gut ist“, sagt Sahin. „Es soll einfach beschwerdefrei funktionieren.“

Vom Fußball will er bis dahin nichts wissen. „Die Jungs sind jetzt alle am malochen. Davon will ich jetzt aber erstmal nichts hören, sonst ist man noch mehr frustriert“, erzählt der 29-Jährige.

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Ob er zum Nachholspiel am 9. Februar gegen VfL Mark wieder fit sein wird, steht derzeit in den Sternen. „Ich weiß nicht, ob es bis dahin reicht. Aber ich werde alles geben, bald wieder auf dem Platz zu stehen“, erklärt der Stürmer.

Schließlich hat er sportlich noch große Ziele in dieser Saison. Sowohl mit der Eintracht, als auch persönlich: „Ich will wieder Tore schießen und der Mannschaft helfen. Wenn wir die beiden Nachholspiele gewinnen, sind wir auf sechs Punkte dran. Dann ist alles wieder möglich.“

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