Seit 17 Jahren im Verein: Stefan Pavleski ist ein Urgestein der LippeBaskets

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Stefan Pavleski geht in sein 18. Jahr bei den LippeBaskets. Der 26-Jährige fühlt sich pudelwohl, obwohl das regelmäßige Training für ihn auch einige Strapazen mitbringt.

von Isabell Michalski

Werne

, 26.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit mittlerweile 17 Jahren ist Stefan Pavleski Woche für Woche in der Werner Ballspielhalle anzutreffen. Der mittlerweile 26-jährige verbringt bereits mehr als sein halbes Leben mit seinem größten Hobby – Basketball.

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Das Basketballspielen begann Pavleski im Alter von neun Jahren beim TV Werne, dem Vorgängerverein. Damals nahm ihn Kumpel Cajus Cramer, den Pavleski schon seit dem Kindergarten kennt, mit zu einem ersten Training unter Monika Zotzmann.

Diese Einheiten schienen Pavleski so gut gefallen zu haben, dass er sich dem TV Werne anschloss und dann gemeinsam mit Robin Brachhaus und Cajus Cramer, die ebenfalls beide dem Jahrgang 1994 angehörig sind, alle Jugendmannschaften durchlief.

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Des Weiteren war Pavleski als Trainer im Verein tätig und trainierte unter anderem Niko Tilkiaridis, Louis Barkowski und Nils Brinkmann, die es allesamt bis in die erste Herrenmannschaft geschafft haben. Zu dieser ersten Mannschaft gehörte Pavleski lange Zeit ebenfalls und stand bereits im Aufgebot der ersten Mannschaft unter dem ehemaligen Werner Trainer Ivan Rosic.

Stefan Pavleski trainiert regelmäßig in Werne

Obwohl sich Pavleski zu einem wichtigen Baustein weiterentwickelte und zu den Stammkräften gehörte, entschied er sich 2017 dazu, einen Schritt kürzer zu treten und nur noch für die zweite Mannschaft aufzulaufen. Der Polizist trainiert trotz seines strapaziösen Berufes mehrfach in der Woche in Werne.

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Wohnhaft ist er in Dortmund und fährt gemeinsam mit Teamkollegen zum Training. Obwohl auch in Dortmund einige Basketballvereine ansässig sind, kommt für Pavleski ein Wechsel zu einem anderen Verein nicht in Frage: „Über einen Wechsel habe ich noch nie nachgedacht.“

Bei den LippeBaskets gefällt ihm besonders der gute Zusammenhalt und das familiäre Umfeld: „Man fühlt sich hier wie Zuhause. Auch in meinem Jahr bei der Bundeswehr war bei mir die Ballspielhalle immer die erste Anlaufstelle, wenn ich in Werne war.“ Auf die Frage was das Spielen so besonders mache, antwortet Pavleski ohne lange zu zögern: „Definitiv die Fans, unsere Freunde sind auf Tribüne und Siege feiern wir zusammen.“

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Als nach dem Corona-Lockdown die ersten körperlosen Trainingseinheiten erlaubt waren, war die Freude bei Pavleski riesig. „Wir haben viel geworfen. Das war aber auch gut, um wieder ein Gefühl für den Ball zu bekommen, nachdem wir lange nicht trainieren durften“, sagt er.

Ebenfalls trainierte er bei der ersten Mannschaft unter Christoph Henke mit und erklärt: „Klar würde ich gerne irgendwann wieder in der ersten Mannschaft spielen. In dieser Saison wird das aber nicht gehen, da ich Beruflich sehr eingespannt bin. Ich muss immer spontan gucken, ob ich zum Training kommen kann, daher kann ich nicht vorausschauend planen. Ich bin aber heiß, mal auszuhelfen.“

Für die kommende Spielzeit nimmt sich Pavleski viel vor: Ich hoffe, dass ich viele Spiele machen kann und würde gerne von Anfang an so spielen wie ich in der Rückrunde gespielt habe. Im Vordergrund steht, obwohl ich aber nicht gerne verliere, der Spaß.“

Dazu ist die Freude über den Zuwachs von Jungendspielern groß und Pavleski freut sich, die Entwicklung der Jungspunde verfolgen zu können. „Ich freue mich sehr, dass die Jungs dabei sind und sie werden einen Sprung machen und ihre Erfahrungen bei uns machen.“

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