Stadt Werne schließt Unterstützung nicht aus - bietet sie aber noch nicht an

Corona-Krise

Die Sportvereine erleiden durch die aktuelle Corona-Pandemie finanzielle Einbußen - das steht fest. Jetzt hat sich die Stadt zu möglicher Unterstützung für die Teams geäußert.

Werne

, 01.04.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
An der Sportanlage des Werner SC im Lindert weist derzeit ein Schild auf die aktuelle Lage hin.

An der Sportanlage des Werner SC im Lindert weist derzeit ein Schild auf die aktuelle Lage hin. © Johanna Wiening

Die Corona-Krise stellt aktuell viele Menschen vor enorme Herausforderungen. Während viele Menschen vor allem ihre sozialen Kontakte vermissen, leiden die Unternehmen vor allem an den wirtschaftlichen Folgen - ebenso wie die Sportvereine.

Jetzt lesen

Die Stadt Werne will die vielen Werner Sportler aber soweit es geht unterstützen. „Mit den Werner Sportvereinen pflegen wir immer einen offenen Umgang und stehen jederzeit bei Problemen im Rahmen der Möglichkeiten unterstützend zur Verfügung“, erklärt Norbert Hölscher, Abteilung Sport bei der Stadt Werne.

Bisher sei das aber noch nicht nötig gewesen. „Aufgrund der Corona-Krise ist bisher kein Werner Sportverein an uns herangetreten und hat über die jährliche Sportförderung hinaus um Unterstützung gebeten“, so Hölscher.

Zudem haben die Werner Sportvereine ohnehin einen Vorteil im Gegensatz zu Teams aus anderen Kommunen. Die Sportstättennutzungsgebühr, die in vielen Städten für die Nutzung von Fußballplätzen beispielsweise fällig wird, muss in Werne ohnehin nicht gezahlt werden.

Jetzt lesen

Ob die Vereine aber nicht trotzdem nochmal in finanzielle Not kommen könnten, wenn die Corona-Krise länger anhält und den Trainings- und Spielbetrieb verhindert, ist aktuell noch nicht abzusehen.

Deswegen lehnt die Stadt eine finanzielle Unterstützung der Vereine auch nicht grundsätzlich ab. „Ob und inwieweit sich die Fragen zur Hilfe der Vereine noch stellen, kann ich derzeit noch nicht abschätzen. Wir wollen aber im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen“, erklärt Norbert Hölscher.

Lesen Sie jetzt