SV Herbern II siegt mit Unterstützung nur knapp gegen den SV Rinkerode

hzFußball: Kreisliga A

Mit gleich fünf Spielern aus der ersten Mannschaft trat der SV Herbern II in der Kreisliga gegen Rinkerode an. Und einer davon trug ganz besonders zum Herberner Sieg bei.

Herbern

, 25.10.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit der Unterstützung von fünf Spielern aus der ersten Mannschaft ging die Zweitvertretung des SV Herbern am Sonntag in das Spiel gegen den SV Rinkerode. Trotzdem gab es für das Team von Daniel Heitmann am achten Spieltag einen knappen 1:0-Erfolg.

Kreisliga A2 Münster

SV Herbern II - SV Rinkerode

1:0 (0:0)

„Insgesamt war das Spiel ganz gut“, sagte Trainer Heitmann nach dem Schlusspfiff. „Wir hatten lange Ballbesitzphasen.“ Doch der Siebte machte daraus gegen den Tabellennachbarn aus Drensteinfurt in der ersten Halbzeit zu wenig.

Die beste Chance hatte Joe Breloh im ersten Durchgang - kurz vor der Pause. Einen wuchtigen Freistoß konnte der Gäste-Torwart aber abwehren. „Wir waren nicht zwingend genug. Rinkerode war sogar gefährlicher.“

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In dem Pausentee, den Heitmann seiner Mannschaft in der Kabine gab, muss wohl auch ein Schluck Zielwasser drin gewesen sein. Gleich der erste Schuss nach der Unterbrechung war drin. Robin Schwick wurde auf der linken Seite von Fabian Vogt geschickt. Mit einem Flachschuss überwand die Nummer Elf in der 51. Minute den Torhüter von Rinkerode - 1:0.

„Unser Credo in der Kabine war, dass wir aus der Spielkontrolle und dem Ballbesitz mehr machen müssen.“ Dass der SVH auch in der zweiten Halbzeit zu jeder Zeit die Spielkontrolle gehabt habe, hätte laut dem Trainer auch an der Unterstützung aus der ersten Mannschaft gelegen.

Neben dem Torschützen Schwick halfen auch Robin Schmitt, Fabian Vogt, Joe Breloh und Janis Maximilian Schwippe in der Kreisliga aus. Das Spiel des Landesliga-Teams gegen den SC Altenrheine musste am Samstagabend wegen eines Coronafalls beim Gegner kurzfristig abgesagt werden.

Dass die zweite Mannschaft, fast zur Hälfte aus Landesliga-Spielern, dennoch nur relativ knapp gegen den Tabellennachbarn gewann, war für Heitmann nicht überraschend. „Das war eine ganz neu zusammengestellte Mannschaft. Die Jungs aus den beiden Teams sehen sich unter der Woche nicht.“

Für Unverständnis sorgte beim Herbener Trainer dafür die Schiedsrichterleistung. „Die war etwas sehr kleinlich.“ Für Meckern bekam Heitmann in der zweiten Hälfte eine Gelbe Karte. „Ich habe mich nur ein bisschen aufgeregt.“

Für Entspannung hätte Tom-Louis Brinkmann sorgen können. Der eingewechselte Stürmer vergab kurz vor Schluss zwei gute Chancen. Am Ende siegte der SVH trotzdem und klettert damit auf den vierten Platz.

Nach dem spielfreien Wochenende kommt es am 8. November zum Topspiel gegen den Tabellenführer. Dann muss die Zweitvertretung zur Warendorfer SU.

SVH II: Zurloh - Schmitt, Drews, Vogt (70. K. Höring), Breloh, Schwick, Bergmann, Schwippe (89. Kortendick), Hülk (62. Eickholt), Mangold, Overs (78. Brinkmann)

Tore: 1:0 Schwick (51.)

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