SV Herbern setzt auf 90 Minuten Konzentration

HERBERN Der sonntägliche Gast, SC Roland Beckum, steht ungefähr dort in der Tabelle, wo eigentlich der SV Herbern mindestens stehen wollte: Platz vier, 20 Punkte, relativ überschaubare sieben Zähler Rückstand auf Spitzenreiter SVA Bockum-Hövel.

von Von Marc Stommer

, 02.11.2007 / Lesedauer: 3 min

Diese hat Trainer Ralf Dreier in seinem Ärger über die letzten verschenkten Punkte schon am Sonntag unmittelbar nach der unnötigen 1:2-Niederlage in Füchtorf ad acta gelegt. Trotzdem bleibt Dreier kämpferisch: "Wir dürfen die Köpfe jetzt nicht hängen lassen und müssen über die Einstellung wieder zu unserem guten Spiel der Vorsaison finden."

Diese hat Trainer Ralf Dreier in seinem Ärger über die letzten verschenkten Punkte schon am Sonntag unmittelbar nach der unnötigen 1:2-Niederlage in Füchtorf ad acta gelegt. Trotzdem bleibt Dreier kämpferisch: "Wir dürfen die Köpfe jetzt nicht hängen lassen und müssen über die Einstellung wieder zu unserem guten Spiel der Vorsaison finden."

Sorgenkinder hat der Coach gleich mehrere: "Wir müssen in der Offensive endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis erzwingen und in der Defensive eine zu hohe Fehlerquote abstellen." Gerade in der Offensive sei es ärgerlich, dass es "moment bei allen nicht so läuft." Defensiv mangele es an der Konzentration: "Das ist zwar kein Allheilmittel, aber wenn wir über 90 Minuten hoch konzentriert zu Werke gehen, passieren einfach weniger Fehler."

Die Taktik für das Heimspiel ergibt sich fast von alleine: "Wir können in der momentanen Situation uns nicht hinten reinstellen und nur auf Konter spielen." Soll heißen: Eine Doppelsechs wird es nicht geben, zwei Spitzen laufen auf jeden Fall auf. Wer das sein wird, darauf wollte sich Dreier noch nicht festlegen. Sicher ist, dass Raphael Breetzke, nachdem er letzte Woche in der Reserve zum Einsatz kam, wieder zum Kader stößt.

"Christ wird die Zähne zusammen beißen"

Wer den Part im offensiven Mittelfeld hinter den Spitzen einnehmen wird, ist ebenfalls noch offen. Der Trainer: "Vielleicht gönne ich Edu mal eine Pause und Björn Christ übernimmt die Position." Christ laboriert immer noch an einem geschwollenen Sprunggelenk. Dreier ist sich sicher: "Er wird die Zähne zusammen beißen."

Trotz der offensiven Ausrichtung will Dreier nicht ins offene Messer laufen: "Wir wollen Druck aufbauen, aber kontrolliert und nicht mit fliegenden Fahnen untergehen." Denn die Offensivabteilung der Gäste ist mit Spielmacher Umut Elik (früher Davensberg und Lüner SV), und zwei quirligen Stürmern gut besetzt.

Fest steht noch nicht, wo gespielt wird. Dreier sieht einen Vorteil, sollte die Partie auf Rasen statt auf Kunstrasen stattfinden: "Die Atmosphäre in unserem angestammten Stadion ist einfach besser. Wenn die Mannschaft ordentlich spielt, springt hoffentlich der Funke über. Die Unterstützung der Fans ist vielleicht das Quäntchen, das uns zum Erfolgserlebnis verhilft."

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