TV Werne, Relegation, Trier: Wie hängt das alles miteinander zusammen?

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Die Relegation zum Verbleib in der Landesliga endet am Sonntag für die Handball-Damen des TV Werne. Ein Zweitliga-Team aus Trier könnte darauf entscheidenden Einfluss haben.

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, 29.05.2019, 19:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
TV Werne, Relegation, Trier: Wie hängt das alles miteinander zusammen?

Für Sarah Stengl, hier am Ball, und den TV Werne geht es am Sonntag um den Verbleib in der Landesliga. © Felgenträger

Am Sonntag geht es für die Handballdamen des TV Werne um den Verbleib in der Landesliga. Im letzten von drei Relegationsspielen trifft der TVW auf den TSV Hillentrup (Sonntag, 16.45 Uhr, Sportzentrum Lindert). Was nötig ist, damit der TVW die Klasse hält, wie die Konstellation konkret aussieht und was ein Zweitliga-Team aus Trier damit zu tun hat, darüber klären wir auf.

? Wie sieht die Konstellation momentan aus?

Aktuell führt der TSV Hillentrup, der kommende Gegner des TV Werne, die Relegationstabelle mit zwei Siegen an. Dahinter steht die HSG Wetter/Grundschöttel. Wetter/Grundschöttel hat zwar gegen Hillentrup am ersten Spieltag verloren, dafür aber gegen den TVW am Sonntag gewonnen. Der TV Werne steht auf Platz drei. Mit zwei Niederlagen auf dem letzten Platz: Der TSV Ladbergen.

? Auf welchem Relegationsplatz bleibt der TV Werne in der Landesliga?

Die Plätze eins und zwei sichern den Verbleib in der Landesliga, erklärte Frauenspielwart Friedhelm Krietemeyer vom Handballverband Westfalen. Bei Platz drei ist es aktuell noch ungewiss. Definitiv absteigen wird wohl der Tabellenvierte der Relegation. Im Moment ist der TVW auf Platz drei, könnte aber bei einem Sieg am Sonntag und einer gleichzeitigen Niederlage der HSG Wetter/Grundschöttel, sogar noch den ersten Platz übernehmen, da der direkte Vergleich bei Punktgleichheit entscheidet. Ein Vorteil könnte dabei für den TVW sein, dass die Partie zwischen Wetter/Grundschöttel und Ladbergen bereits zu Ende ist, bevor das Spiel in Werne angepfiffen wird.

? Was hat es mit Platz drei und der Zweitligamannschaft aus Trier auf sich?

Sollte es die DJK/MJC Trier, abgestiegen aus der zweiten Liga in dieser Saison, nicht schaffen, bis zum Freitag, 31. Mai, eine Bürgschaft zu hinterlegen für die kommende Saison, wird das auch Folgen für den Handballverband in Westfalen haben. Dann berechtigt nämlich auch der dritte Platz in der Relegation zum Verbleib in der Liga, was Krietemeyer unserer Redaktion gegenüber bestätigte. Aktuell sieht es nicht danach aus, dass der Verein aus Trier kommende Saison in der 3. Liga antritt. Der Verein ist insolvent und wird wohl auf einen Start in der 3. Liga verzichten. Profitieren würde davon das Team in der Relegation, was am Sonntagabend dann auf Platz drei der Relegationstabelle steht. Gewissheit darüber wird es aber wohl erst am Montag der kommenden Woche geben.

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