TVW-Damen planen Revanche gegen den ASC

Frauenhandball: Bezirksliga

Zum Verfolgerduell kommt es am Sonntag in der Frauen-Bezirksliga 4. Der Dritte, ASC 09 Dortmund II, ist zu Gast beim Zweiten, den Handballerinnen des TV Werne. Trainer Hansjoachim Nickolay will Revanche "für die ärgerliche Niederlage" aus der Hinrunde.

von Paul Klur

WERNE

, 14.01.2016, 16:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Katharina Dröge (2.v.l.) und die Handball-Frauen des TV Werne haben mit dem Tabellendritten ASC 09 Dortmund einen schweren Gegner vor sich.

Katharina Dröge (2.v.l.) und die Handball-Frauen des TV Werne haben mit dem Tabellendritten ASC 09 Dortmund einen schweren Gegner vor sich.

Bezirksliga 4 TV Werne - ASC 09 Dortmund II Sonntag, 16.30 Uhr (Sporthalle im Lindert, Werne)

"Aplerbeck ist eine starke Truppe: Jung, flink, stark aus dem Rückraum und im Eins zu Eins", schätzte Nickolay den Gegner aus dem Dortmunder Süden ein. Beim Hinspiel in Dortmund-Aplerbeck verloren die Wernerinnen noch knapp mit 21:22. Damals hatte Werne den ASC aber über weite Strecken im Griff. Mit dem Schlusspfiff konnte Aplerbeck dennoch den Führungstreffer erzielen.

Im Rückspiel möchte Nickolay sicherer stehen. "Ich glaube, wir sind mittlerweile reifer geworden und geben eine Führung nicht mehr so leicht aus der Hand", sagte Nickolay. Für die Wernerinnen war eine starke Verteidigung oft der Schlüssel zum Sieg. So auch beim knappen 16:19 in Kaiserau am vergangenen Wochende. Deshalb gilt auch für das Spiel gegen Aplerbeck: "Die Lücken zumachen", so Hansjoachim Nickolay.

Obwohl der ASC neben Tabellenführer HVE Villigst-Ergste bisher der einzige Stolperstein für Nickolays Sieben war, ist der Trainer für die Begegnung am Sonntag zuversichtlich. "Zuhause sind wir eine Bank, da ist das Publikum voll da", sagte Nickolay. Nickolay muss gegen den ASC lediglich auf Julia Klaes verzichten ,die aus schulischen Gründen nicht spielen kann. Katharina Schulz hingegen ist nach einer Urlaubspause wieder dabei

Den Spielplan sieht Nickolay als einen klaren Vorteil im Rennen um den Aufstieg. Fast alle Top-Mannschaften kommen in den nächsten Monaten nach Werne: "Gegen Villigst oder Huckarde könnte es dennoch unangenehm für uns werden", sagte Nickolay.

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