U16-Volleyballer des Werner SC verkaufen sich gut und verpassen trotzdem die Westdeutschen

Jugend-Volleyball

Bei dem Qualifikationsturnier für die Westdeutschen Meisterschaften haben sich die U16-Volleyballer stark verkauft und bis zum letzten Spiel die Chance auf die Endrunde aufrechterhalten.

von Juri Kollhoff

Werne

, 15.01.2020, 14:11 Uhr / Lesedauer: 2 min
U16-Volleyballer des Werner SC verkaufen sich gut und verpassen trotzdem die Westdeutschen

Verpassten den Sprung zu den Westdeutschen Meisterschaften hauchdünn: Leo Kortendieck (Schiedsrichter), Lasse Terbeck, Felix Kappenberg, Trainer Bronek Bakiewicz, Noah Riedel, Paul Weidemann (oben v. l.) sowie Tom Baumeister, Paul Jeismann, Jonas Kaufhaus, Felix Jeismann, Ian Hegner und Emil Boisson (unten v. l.). © Juri Kollhoff

Die U16 Volleyballer des Werner SC haben ein starkes Qualifikationsturnier zu den Westdeutschen Meisterschaften gespielt. Letztlich fehlte den Lippestädtern nur ein Satz, um sich als Gruppenzweiter für die nächste Runde zu qualifizieren. Bitter, weil das Team durchaus das Zeug gehabt hätte, zwei der drei Spiele zu gewinnen.

In spielerischer und technischer Hinsicht war der WSC seinem ersten Gegner, dem 1. VBC Goch überlegen. Im ersten Satz setzte sich das Team von Trainer Bronek Bakiewicz knapp durch, ließ in den Folgesätzen allerdings die Präzision im Aufschlag vermissen, wodurch der Kontrahent das Spiel drehen konnte. Am Ende hieß es 1:2 (28:26; 22:25; 8:15) aus WSC-Sicht.

Im zweiten Spiel gegen den Werdener TB konnten sich die Werner Jungs nochmal steigern. Auch hier waren jedoch die Aufschläge das größte Manko. So ging der erste Durchgang unnötigerweise an die Werdener. Der WSC zeigte jedoch Moral und wollte den Traum der Westdeutschen Meisterschaften aufrechterhalten. Die Werner Jungs drehten das Spiel zu einem 2:1 (23:25; 25:23; 19:17)-Erfolg und standen damit bei einem Satzverhältnis von 3:3.

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Gegen den hohen Favoriten der SG Aachen musste im finalen Match also noch mindestens ein Satzgewinn her, um das Ticket für die nächste Runde zu lösen. Ein schwieriges Unterfangen, da Aachen all seine Spiele deutlich gewinnen konnte und spielerisch in einer höheren Liga anzusiedeln ist. So wurde die SGA ihrer Favoritenrolle auch gegen Werne gerecht und gewann 2:0 (25:12; 25:12).

„Schade, dass wir die Quali A nicht überstanden haben, uns fehlte nur ein Satzgewinn. Was wir aber aus diesem Turnier und dieser Saison mitnehmen ist die enorme Leistungssteigerung und Entwicklung des Teams“, erklärte Bakiewicz. Ein Sonderlob gab es für die jüngeren Spieler im Team, die sich im Laufe der Saison immer besser integrieren konnten. „Für den Verein ist es wichtig, dass sich die Spieler so gut entwickelt haben. Mit ihrem Leistungspotenzial können sie die zweite Herren ab sofort verstärken“, sagte der zufriedene Trainer.

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